SEO Diese Punkte verschaffen Dir keinen Vorteil

Technical SEO #1: 10 Punkte, die keinen Einfluss auf das Ranking haben

Technical SEO: 10 Punkte, die völlig effektlos für das Ranking sind

Technical SEO ist wirklich wichtig. Jeder SEO wird sich sofort bei jedem neuen Projekt darauf stürzen. Doch einige Punkte haben sich in der Praxis als völlig effektlos erwiesen. Und das, obwohl viele SEOs sie als wichtig erachten.

Nochmal: Technical SEO ist wirklich wichtig. Doch in diesem Beitrag geht es darum, sich nicht mit den unwichtigen Dingen zu beschäftigen, sondern die Dinge anzugehen, die einen messbaren Effekt auf das Ranking haben.

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Im zweiten Teil wird es um die Dinge gehen, die einen wirklich messbaren Einfluss auf das Ranking haben.

WordPress ist eigentlich bereits von Haus aus sehr gut aufgestellt, wenn es um das Thema Onsite SEO geht. Natürlich gibt es unter den Theme-Entwicklern immer noch einige »Spezialisten«, die von Technical SEO noch nie etwas gehört haben. Wir von der SEO Agentur Hamburg gehören da natürlich nicht zu:-)

Das Problem kann jedoch umgangen werden, indem man ein Theme eines namhaften Entwicklers installiert. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es um kostenlose oder Premium-Themes geht. Trotzdem muss man sich schon anstrengen, um eine Website mit WordPress zu haben, die für SEO ungeeignet ist.

Dennoch kümmern sich professionelle und Amateur-SEOs immer noch um Dinge, die für das Ranking in den SERPs keinerlei Effekt aufweisen.

Zudem hört man John Müller von Google schon ziemlich oft sagen, nein, lass das! Kümmere Dich um etwas anderes, denn Google kommt damit schon zurecht.

Technical SEO: Diese 10 Punkte bringen es nicht

Daher zähle ich jetzt mal die 10 Dinge auf, die nach meiner Erfahrung keinerlei Einfluss auf das Ranking haben. Damit Du Dich mit den Sachen beschäftigen kannst, die wirklich wichtig sind.

1

Die Semantik: H1, H2, H3, H4 Überschriften

Okay, die Überschriften sind ein echter Klassiker. Jeder SEO sagt Dir, dass die H1 immer die Hauptüberschrift auszeichnen sollte. Das sehe ich auch so. Würde ich auch angehen aus alter Gewohnheit und weil es semantisch richtig ist.

Du weißt schon: zuerst kommt die H1, dann eine H2 und so weiter. Doch leider hat das überhaupt keinen Effekt auf das Ranking. Schlimmer noch: solltest Du in Deinem Quellcode einen Paragraphen als Überschrift haben wie den hier:

<p class="headline">Hauptüberschrift</p>

dann ersetze das doch mal mit einer korrekten H1. Du wirst dann feststellen, dass es keinerlei Einfluss auf das Ranking hat. Null. Nada. Niente. Nothing, Nichts. Google erkennt nämlich Dein <p> als Hauptüberschrift.

2

Die Mähr des richtigen URL-Schemas

Viele Webmaster machen sich Gedanken darüber, ob sie das richtige Format für die Permalinks gewählt haben. Sollte man sprechende Links verwenden? Und wenn ja, wie lang sollten diese Links denn sein?

Tröste Dich und verwende Deine Zeit anders. Denn Google sind die URLs relativ egal. Du hast lange Permalinks? Kein Problem. Du hast kurze Permalinks? Auch kein Thema. Du hast genau wie ich nur IDs als URLs? Auch das interessiert Google nicht.

In der Tat gibt es keine Permalink-Version, mit der Du Vorteile im Ranking haben wirst. Du glaubst mir nicht? Du könntest es testen. Und wenn Du Dich bei Sistrix für einen 14. tägigen Test-Account anmeldest, dann hast Du es schwarz auf weiss. Auch diesen Bereich des Technical SEO kannst Du getrost vergessen.

3

Die Crawl-Budget-Optimierung

Dieser Teil des Technical SEO ist ebenfalls (oftmals) völlig nebensächlich.

Ein Crawl-Budget bedeutet, dass Google nur eine bestimmte Anzahl an Seiten pro Tag bei Deiner Website crawlt.

Für richtig große Websites oder Online-Shops ist diese Optimierung tatsächlich sinnvoll. Doch in der Regel geht es zumeist um kleine Websites oder kleine Shops mit vielleicht nur 5.000 Produkten und nur etwa 100 Kategorien.

Bei dieser Größenordnung braucht es absolut keine Crawl-Budget-Optimierung. Google schafft das ganz entspannt auch ohne diese Optimierung Deine Website zu crawlen. Das ist wirklich nur ein Thema für richtig große Websites.

4

Der Canonical Tag gegen Duplicate Content

Damit kannst Du die negativen Effekte des Duplicate Contents aufheben. Ist grundsätzlich eine gute Sache, denn die doppelten Inhalte werden zusammengezogen, die Signale addiert und eine von beiden Versionen schafft es in das Ranking.

Kann es Nachteile haben, wenn Du diesen Teil des Technical SEO nicht in Deiner Seite drin hast? Nun, wenn Du tatsächlich ein Problem mit doppelten Inhalten hast, dann sicher. Was genau sind doppelte Inhalte?

Doppelte Inhalte beziehen sich im Allgemeinen auf Inhaltsblöcke innerhalb oder zwischen Domänen, die entweder vollständig mit anderen Inhalten übereinstimmen oder sich erheblich ähneln. Meistens trügt der Anschein nicht.
– Google

Erstens: Wenn Du wirklich Probleme mit Duplicate Content hast, dann solltest Du schnell was dagegen tun.

Zweitens: Es ist oftmals so, dass Google die richtige Version Deiner Inhalte auch ohne den Canonical Tag gut erkennt. Google ist schlauer, als man denkt.

Sicherlich sollte man darauf achten, dass sich dieser Tag im Quellcode korrekt eingebunden ist. Doch einen Vorteil in den SERPs wirst Du in der Regel nicht haben.

5

Technical SEO: HTTPS - der Heilsbringer für das Ranking

Okay. Google erwartet heutzutage HTTPS. Der Konzern warnt seine User, die Google Chrome zum Browsen nutzen, vor unsicheren Websites, die noch kein HTTPS-Zertifikat nutzen. Die Aussage ist also richtig, dass Google heute einfach HTTPS voraussetzt.

Aber es hat keinerlei Einfluss auf das Ranking. Steige jetzt von HTTP auf HTTPS um, und Du wirst schnell merken, dass es keinen Unterschied im Ranking geben wird.

6

Duplicate Content und die Auswirkungen auf Technical SEO

Weiter oben hatten wir das schon. Trotzdem noch einmal eingehender: doppelte Inhalte sind uncool, jawohl! Es wird definitiv negative Effekte geben, wenn Dein Duplicate Content nicht technisch bedingt ist.

Die Suchmaschine erkennt hervorragend den Unterschied zwischen technisch bedingten doppelten Inhalten und geklautem Inhalt. Auch wenn der geklaute Inhalt umgeschrieben wird, erkennt das die Suchmaschine trotzdem. Und wird Dich dafür hart bestrafen.

Technisch bedingten Duplicate Content kann Google jedoch auch ohne Deine Beteiligung sehr gut Händeln.

7

Die Mobile-First Optimierung

Der Mobile-First Index ist bereits am Laufen. Immer mehr Websites werden auf den neuen Index umgestellt. Auch meine Agentur-Website ist es bereits. Wenn es bei Dir soweit ist, dann bekommst Du eine Nachricht von Google, wenn Du die Google Search Console nutzt.

Solltest Du noch nicht auf Mobile-First optimiert haben, dann ist es jetzt bereits fünf nach zwölf. Wenn Du allerdings wie die meisten Webmaster eine responsive Website Dein eigen nennst, dann ist Mobile-First kein Thema für Dich. Dann ist das abgehakt.

8

Fehlermeldungen in der Technical SEO: 410 oder 404?

Was mache ich, wenn eine Seite nicht mehr existiert. Soll ich dann eine 410 Fehlermeldung ausgeben oder doch die 404 Meldung so lassen?

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Die Antwort ist sehr einfach:

Mach, was Du willst. Es hat keinerlei Effekt. Es ist vollkommen egal, da die Seite so oder so irgendwann aus dem Index verschwindet. Und das kann einige Zeit dauern. Selbst wenn Du einen korrekten 410-Fehler ausgibst, geht es nicht schneller, da Google die 410er genauso behandelt wie die 404er.

9

Der Mythos des validen HTML-Codes

Echt jetzt? Du denkst über validen HTML-Code nach? Google nicht. Es interessiert die Suchmaschine nicht die Bohne, ob Dein HTML valide ist, oder nicht.

Erstens ist es ziemlich schwierig bei komplexen Themes wirklich validen Code auszugeben, zweitens hat es Null Einfluss auf das Ranking. Beschäftige Dich mit wichtigeren Dingen.

10

Ich installiere dann mal ein SEO-Plugin...

…und SEO wird schon werden. Ständig sind viele WordPress User auf der Suche nach diesem einen Plugin für optimale SEO.

Ein Plugin sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden.

Nein, wir sind nicht in Mittelerde. Glaube also nicht, es gäbe dieses eine magische Plugin. Nur installieren hilft keinesfalls. Du wirst damit nichts erreichen.

Selbstverständlich gibt es extrem gute SEO-Plugins. Yoast SEO in der Premium-Version ist das Beste, was einem SEO unterkommen kann. Es ist ein extrem mächtiges Werkzeug. Allerdings nur für diejenigen, die wissen, was man damit macht. Und Onpage SEO Optimierung ist eine Sache, die viel Arbeit, enormes Fachwissen und Geduld verlangt.

Eine einfache Installation verschafft Dir keinen Vorteil. Du musst wissen, was Du damit machst. Nur dann bekommst Du die Vorteile auch im Ranking zu spüren.

Ich zum Beispiel habe extra eine Schulung für das Yoast SEO Premium Plugin gemacht. Und noch verdammt viel dabei gelernt.

Ein Video zu einem Teil der zusätzlichen Premium-Funktionen

Fazit

Nun kennst Du die 10 Dinge, die Du getrost bei Deiner SEO vernachlässigen kannst. Im nächsten Artikel liest Du die 10 Punkte, die Dich wirklich im Ranking voranbringen.

Andreas Hecht

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Er entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er SEO Experte und bringt Deine Website in die Top-Rankings von Google.

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Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Ich glaube bei manchen Punkten springst Du zu kurz. So hat ein valider Code vielleicht für den Google-Crawler keinen Einfluss was das grundsätzliche Verstehen der Seite angeht. Nicht-valider Code verlaengert aber die Ladezeit des Crawlers und auch von Browsern. Er muss ja erstmal versuchen das zu verstehen was sich da nicht an Standards hält.
    Wem Ladezeit egal ist und meint Google und die Nutzer interssiert sie nicht kann natürlich weiter auf einen validen Code verzichten 😁

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