SEO So wird auch Dein Blog richtig erfolgreich

Einen Blog erfolgreich machen für SEO in 13 Schritten – Der definitive Guide für Dich!

Einen Blog erfolgreich machen für SEO in 13 Schritten - Der definitive Guide für Dich!

Blogs sind schlecht für SEO. Sie werden grundsätzlich schlechter ranken als eine gepflegte Business-Website. Das ist eine alte Weisheit. Und sie stimmt. Immer und ohne Ausnahme? Nein, definitiv nicht. Heute gebe ich Dir Tipps, was genau Du tun musst, damit Du Deine Blog Reichweite erhöhen kannst und richtig gute Ranking-Positionen erreichst. Denn einen Blog erfolgreich machen für SEO funktioniert, wenn man weiß wie es geht.

Deine Blog Reichweite erhöhen für SEO funktioniert eben doch!

Grundsätzlich stimmt die Aussage, dass Blogs schlecht für SEO sind. Das liegt in der Natur eines Blogs. Auf der Übersicht des Blogs werden die neuesten Beiträge oben angezeigt und die älteren verschwinden in der Versenkung und werden kaum mehr aufgerufen. Etliche Beiträge dürften sich auch aus sogenannten Thin Content  zusammensetzen, was auch ein Problem ist.

Als Thin Content (dt. dünner Inhalt) bezeichnet Google Webseiteninhalte, die den Anforderungen an die Webmaster Guidelines nicht genügen und dem Besucher inhaltlich nichts Relevantes und somit keinen Mehrwert bieten. Erstmals wurde die Bezeichnung über 2011 geleakte Quality Rater Guidelines bekannt.
Quelle: Ryte Wiki

Dazu kommt noch eine Eigenart vieler Blogs. Das ist die Aktualität der Artikel. Vieles von dem, was gepostet wird, ist ein Jahr später nicht mehr aktuell und damit eine Belastung für die Sichtbarkeit des gesamten Blogs in den Suchmaschinen. Keine Sichtbarkeit, keine guten Rankings. Sichtbarkeit ist alles. Je sichtbarer eine Website ist, desto besser ranken die Keywords und desto leichter ranken neue Keywords.

Wie wird ein Blog erfolgreich?

Wir müssen also Sichtbarkeit herstellen. Und einen Blog aufbauen, der nach einer gewissen Zeit so richtig gut ranken und unglaublich erfolgreich wird. Wie Du das erreichen kannst, zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Deinen Blog erfolgreich machen und die Blogreichweite erhöhen

Ich führe Dich Schritt für Schritt durch die wichtigen Arbeitsschritte. Und Arbeit wird eine ganze Menge auf Dich zukommen. Besonders, wenn Du schon länger bloggst. Doch jeder Teil dieser vielen Arbeiten ist absolut notwendig. Es geht nicht ohne. Vor den Top-Rankings steht der Schweiss der Arbeit. Gehe sie Schritt für Schritt an. Erfolgreich bloggen ist kein einfaches Geschäft.

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Welche Arbeiten sind nötig, um Blogs erfolgreich zu machen?

Vor der Kür kommt die Pflicht. Eine Menge Arbeit kommt auf Dich zu, weil Du Deinen ganzen Blog umkrempeln und anders ausrichten musst. Und Dich von einigem Ballast trennen musst.

Diese Schritte sind erforderlich:

  1. Beiträge in Klassen einteilen
  2. Sehr viel Ballast löschen in Form veralteter oder erfolgloser Artikel
  3. Redirects für gelöschte Beiträge schreiben
  4. Hand aufs Herz: Du brauchst ein SEO-Tool
  5. Technisches SEO: Die Grundvoraussetzung für gute Rankings
  6. Prüfe die Ranking-Positionen Deiner verblieben Beiträge
  7. Betreibe Keyword-Recherche
  8. Beiträge überarbeiten – Content ergänzen – schaffe Evergreen Content
  9. Setze interne Links
  10. Landingpages erstellen für die erfolgreichsten, stets aktuellen Beiträge
  11. Sorge für optimale mobile Ansichten
  12. Optimiere die Ladezeiten Deines Blogs – Desktop und Mobil
  13. Finde die optimale Post-Frequenz

Die Vorbereitung für die nötigen Schritte:

Lege Dir zuerst eine Excel-Tabelle an. Folgende Spalten benötigst Du:

  • Spalte 1: Sehr erfolgreiche Artikel die gerade aktuell sind, aber es nicht mehr lange sein werden
  • Spalte 2: Beiträge, die auch noch in einem Jahr aktuell sein werden
  • Spalte 3: Artikel, die nach einer Überarbeitung immer aktuell sein werden
  • Spalte 4: Beiträge, die veraltet sind oder nichts taugen (Thin Content)

Nachdem Du das getan hast, gehe den nächsten Schritt, um Deinen Blog erfolgreich machen zu können.

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Teile Deine Beiträge in die 4 Klassen ein

Zuerst suchst Du in der Search Console (Webmaster Tools) nach den erfolgreichsten Beiträgen mit den meisten Impressionen und Klicks → Menüpunkt LeistungenSeiten: nach Impressionen sortieren.

  • Notiere die erfolgreichsten aktuellen Beiträge (in einem Jahr noch aktuell oder nicht) – einsortieren in Spalte 1 oder 2
  • Notiere alle Beiträge, die zeitlos aktuell sind und es auch in einem Jahr sein werden – Spalte 2
  • Suche nach erfolglosen Artikeln mit minimalen Impressionen – Spalte 4
  • Notiere alle Beiträge, die nicht mehr aktuell sind und es auch nicht mehr werden können – Spalte 4

Nun hast Du eine Bestandsaufnahme Deiner Artikel gemacht und diese in die vier Klassen eingeteilt. Du wirst viele Artikel in die Spalte 4 einsortiert haben, weil die meisten Beiträge eines Blogs nicht erfolgreich sind und es auch mit Überarbeitung nicht mehr werden können.

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Lösche alle Beiträge aus Spalte vier

Das sind genau die Inhalte, die Deinen Blog im Ranking herunterziehen. Diese Inhalte zu löschen wird Deinem Blog sehr gut tun. Denn die Rankings werden allein durch diese Maßnahme bereits ansteigen, weil keine Beiträge ohne Top-100 Keywords mehr »durchgeschleppt« werden müssen. Das beeinflusst die Sichtbarkeit im Google-Ranking sehr positiv.

Jetzt sollten nicht mehr als 100 Beiträge übrig geblieben sein. Hast Du immer noch mehr Artikel, sortiere nochmals aus. Sei nicht zimperlich, alles, was nicht wirklich extrem gut durch Überarbeitung werden kann, muss weg. Denn in Zukunft musst Du jeden Post mindestens einmal jährlich überarbeiten und aktuell halten.

Bei mehr als 100 verbliebenen Beiträgen wird Deine Faulheit siegen und der Blog wird wieder in die Erfolglosigkeit abdriften. Erfolgreich bloggen bedeutet auch, sich von überflüssigen Beiträgen schnell zu trennen. Wenn etwas nicht mehr aktuell ist uns durch eine Überarbeitung sein kann, dann muss es weg. Nur dadurch kannst Du Deine Blogreichweite erhöhen.

Bevor Du die alten Beiträge löscht, musst Du Dir natürlich die URLs sichern und im Anschluss Google durch einen 410 Gone Redirect klarmachen, dass diese alten Beiträge nicht mehr existieren und es auch keinen Ersatz dafür gibt.

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Schreibe Redirects für alle gelöschten Artikel

Um das zu tun, musst Du für jede gelöschte URL einen Eintrag in die .htaccess Datei schreiben. Du findest Sie im Hauptverzeichnis Deines Blogs. Vielleicht musst du in Deinem FTP-Programm die Anzeige von versteckten oder ausgeblendeten Dateien aktivieren. Ein gutes FTP-Programm für Windows ist übrigens Filezilla. Für macOS empfehle ich das kostenpflichtige Programm Transmit.

RewriteEngine On

Redirect Gone /dein-alter-beitrag/
Redirect Gone /ein-pfad/zum-alten-beitrag/

Wichtig: Die Anweisung RewriteEngine On darf nur einmal in der .htaccess auftauchen. Ansonsten könnte es sein, dass Redirects nicht mehr wie gewünscht funktionieren. Schreibe alle anderen Redirects einfach darunter.

Mit diesen Redirects weiß Google nun, dass diese Seiten aus dem Index entfernt werden sollen. Bis sie allerdings wirklich entfernt sind, kann es durchaus etliche Wochen dauern.

Hier ein Video mit Googles Matt Cutts zum Thema

Does Google treat 404 and 410 status codes differently?

DSGVO: Dieses Video wird erst nach dem Klick auf die Vorschau geladen.

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Wie wird ein Blog erfolgreich? Mit einem SEO Tool!

Gute Ranking-Positionen sind teuer. Denn SEO funktioniert ohne Tool leider nicht. Du brauchst es für die technische SEO und Du brauchst es für das Keyword-Monitoring. Und für etliche weitere Anwendungen. Wenn nur ein oder zwei Beiträge überwacht werden sollen, reicht die kostenlose Variante einer SEO-Suite.

Doch wenn ein Blog erfolgreich werden soll, müssen mindestens Dreiviertel aller Artikel überwacht werden. Da kommen schnell ziemlich viele Keywords zusammen. Dazu kommt, dass Du zwingend die Desktop und die mobilen Rankings überwachen musst. Denn gerade die mobilen Ranking-Positionen sind ab September 2020 alles entscheidend, denn dann wird es nur noch die Mobile-First Indexierung geben.

Du gibst in Dein SEO-Tool also dieselben Keywords zweimal ein. Einmal für die Überwachung der Desktop-Rankings und einmal für die Überwachung der Smartphone-Rankings.

Meine Empfehlung: Seobility, wenn es günstig sein soll

Seobility ist ein hervorragendes All-in-One Tool für Einsteiger

Seobility ist ein hervorragendes All-in-One Tool für Einsteiger. Es geht ab 39,90€ + MwSt. los

Seobility ist ein wirklich gutes und umfassendes Tool für den Einsteiger in die Suchmaschinenoptimierung. Es kann mit einem kostenlosen Account getestet werden. Allerdings reicht der kostenlose Basis-Account nicht aus. Du könntest nur 10 Keywords überwachen und die dann auch nur im Desktop-Index.

Gehen wir von 100 verbliebenen Beiträgen aus, von denen jeder auf 2 Keywords optimiert ist, dann müssen wir bereits 200 Keywords im Ranking verfolgen. Und das gleich zweimal für Desktop und Mobil. Das sind dann schon 400 Keywords. Daher sollte das Paket Premium gewählt werden. Erwähnte ich schon, dass erfolgreich bloggen teuer ist?

39,90 € pro Monat + MwSt. (47,48 €)

Sistrix, wenn es professionell sein soll

Sistrix ist das SEO-Tool der Profis.

Sistrix ist das SEO-Tool der Profis. Ab 100 € + MwSt.

Sistrix ist das wohl bekannteste und auch das beste SEO-Tool überhaupt. Es ist Modul-basiert und bietet Dir die folgenden Module an:

  • SEO Modul
  • Link Modul
  • Optimizer Modul – dieses Modul ist richtig und ausreichend
  • ADS Modul
  • Social Modul
  • Marketplace Modul

Jedes Modul kann einzeln bestellt werden und kostet 100 € + MwSt. pro Monat. Du brauchst von den Modulen nur das Optimizer Modul, denn es bietet alle Funktionen, die Du benötigen wirst.

Ein Auszug der Funktionen des Optimizer Moduls

Quelle: Sistrix.de

Die Übersichtsseite des Sistrix Optimizer Moduls.

Die Übersichtsseite des Sistrix Optimizer Moduls. Alle Funktionen, die Du benötigen wirst.

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Technisches SEO: Die Grundvoraussetzung für gute Rankings

Was ist Technisches SEO? Grundsätzlich ist es vereinfacht gesagt die Behebung von technischen Fehlern und schlechter Konfiguration der Website. Technische Fehler sind zum Beispiel:

  • 404-Fehler
  • Duplicate Content
  • Bilder nicht gefunden
  • der Server liefert einen 500er Statuscode zurück
  • Title-Tag ist leer
  • Robots.txt verbietet crawling usw…

All diese Fehler müssen behoben werden, damit Google die Website optimal crawlen und den Inhalt ohne Probleme in den Index aufnehmen kann. Bei vielen Websites liegt gerade in diesem Bereich viel Potenzial für bessere Rankings vergraben. Deshalb starte nun mit Deinem SEO-Tool ein Onpage Crawling. Das kann einige Zeit dauern.

Arbeite danach alle Fehler ab. Sollte das Tool 404-Fehler zurückgeben, behebe sie sofort. Schaue, ob sich die URL geändert hat, oder ob es die Seite wirklich nicht mehr gibt. Hat sich die URL nur geändert, sorge für einen 301-Redirect von der Fehlerseite auf die korrekte Seite. Existiert der Beitrag nicht mehr, gebe einen korrekten 410 Gone Redirect aus – siehe Punkt 3.

Ganz wichtig: Leite 404 Fehler niemals auf die Startseite um. Das sieht Google nicht wirklich gern.
Redirect 301 /fehler-url/ /neue-url/
Ein Ausschnitt der möglichen Fehler eines Onpage Crawlings im Sistrix Optimizer.

Ein Ausschnitt der möglichen Fehler eines Onpage Crawlings im Sistrix Optimizer.

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Einen Blog erfolgreich machen setzt den Check der Rankings voraus

Gute Ranking-Platzierungen sind keine Hexerei und sie passieren auch nicht mal einfach so. Wenn Du einen richtig erfolgreichen Blog aufbauen möchtest, musst Du wissen wo Du stehst und wo Du hinwillst. Und Du musst Grundkenntnisse in SEO aufbauen.

SEO funktioniert nur mit einem Monitoring Deiner Keywords. Also gib Deine Keywords für die noch existenten Artikel in Dein SEO-Tool ein. Bedenke hierbei, dass Du sowohl die Desktop- als auch die mobilen Rankings (Smartphone) benötigst.

Ein Ergebnis wirst du spätestens nach zwei Stunden sehen. Dann hast Du eine Grundvoraussetzung für optimale Rankings geschaffen und den Ist-Zustand herausgefunden, auf dem Du aufbauen wirst.

Notiere Dir die URLs und die Keywords in einer Excel-Tabelle, die auf den Plätzen 11 bis 20 ranken. Mache eine weitere Spalte für Rankings auf den Plätzen 21 bis 30.

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Blog erfolgreich machen bedeutet Keyword-Recherche zu betreiben

Du hast etliche – Deiner Meinung nach gute – Beiträge, die nicht in den Top-30 ranken? Das kann mehrere Gründe haben. Es kann am Content liegen (wir kümmern uns später darum), oder an den falschen Keywords. Manchmal bringt eine kleine Umstellung große Erfolge mit sich.

Recherchiere jetzt eingehend nach den geeigneten Keywords. Nimm nicht die mit dem höchsten Suchvolumen. Dafür ist es am schwersten gut zu ranken. Und dazu meistens einfach falsch, weil Du nicht die Besucher auf Deinen Blog bekommen würdest, die Du haben möchtest (musst).

Besser sind die sogenannten Longtail-Keywords, die sich aus mehreren Worten zusammensetzen. Um die richtigen Keywords zu finden, kann Dir zum Beispiel Google Suggest hilfreich sein. Das wären die Ergänzungen, die Du bei der Eingabe eines Keywords in das Suchfeld erhältst.

Erfolgreich bloggen: Google Suggest ist manchmal sehr hilfreich bei der Keyword-Recherche.

Google Suggest ist manchmal sehr hilfreich bei der Keyword-Recherche.

Ein guter Tipp ist es, sich die drei ersten Suchergebnisse für die gewünschten Keywords vorzunehmen und zu analysieren. Dabei schaust Du Dir die Suchergebnis-Snippets an und kontrollierst, wie die Keywords gesetzt worden sind. Danach gehst Du auf die jeweiligen Seiten und überprüfst, wie der Content aufgebaut ist.

Ist Dein Inhalt im Vergleich deutlich kürzer? Dann ergänze Ihn und gehe bei diesem Thema mehr in die Tiefe. Das lohnt sich immer.

Manchmal hast Du auch Glück, und Deine Konkurrenz hat trotz gutem Ranking nicht die Suchintention der User getroffen. Der folgende Screenshot zeigt es:

Das Suchergebnis für "erfolgreich bloggen". Hier wurde gleich drei Mal die Suchintention der User nicht getroffen. Das bietet Chancen.

Das Suchergebnis für „erfolgreich bloggen“. Hier wurde gleich drei Mal die Suchintention der User nicht getroffen. Das bietet Chancen.

Ob die Suchintention getroffen wurde, siehst Du daran, das die Beschreibung nicht abgeschnitten ist. Bei einer getroffenen Suchintention siehst Du das hinterlegte Snippet. In diesem Fall jedoch hat sch Google eine halbwegs passende Beschreibung (Meta Description) aus dem Text der Website herausgesucht.

Mit einem richtig guten Artikel, der sehr in die Tiefe geht und alle Aspekte behandelt und auch das richtige Snippet hat, wirst Du hier recht schnell unter die Top-5 kommen.

Links zum Thema:
Tools zur Keyword-Recherche:
  • Google Keyword-Planer: Ein kostenloses Tool von Google
  • Ubersuggest: Ein kostenloses und gutes Tool für die Recherche. Kann auch eine Konkurrenz-Analyse für bessere Keywords machen.
  • Soovle: Dieses Tool nutzt viele verschiedene Suchmaschinen zur Keyword-Ergänzung, wie Google, Amazon, oder YouTube.
  • Answer The Public: Eines der besten kostenlosen Tools überhaupt und fast unverzichtbar. Es wirft nach Eingabe des Keywords eine Menge Daten heraus, zum Beispiel Fragen, Präpositionen, in Bezug stehende Begriffe nach Alphabet geordnet usw.
  • Semager – Semantische Suche: Das Werkzeug findet verwandte Begriffe und inhaltlich passende Internetseiten zu der Bedeutung Deiner Sucheingaben.

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Erfolgreiche Blogs schaffen Evergreen Content

Evergreen Content ist das Beste, was Deinem Blog passieren kann. Denn er ist zeitlos und so umfassend, dass er eine Menge nativer Keywords aus der Google-Suche generiert. Das sind die Keywords, die Du in der Search Console findest. Je mehr davon auf eine Seite zeigen, desto besser. Das stärkt die Sichtbarkeit Deiner Website in der Google-Suche und sorgt für sehr erfolgreiche Blogs (und Webseiten).

Was genau ist Evergreen Content? Eine Definition

Evergreen Content ist eine Inhaltsart, die zeitlos ist und sich umfassend, vollständig und tief-gehend mit einem Thema beschäftigt. Dieser Content ist mit nur wenig Korrektur stets aktuell. Diese Inhalte stellen für die jeweilige Zielgruppe einen außerordentlichen Mehrwert dar.

Evergreen Content ist also immer aktuell. Auch in zwei Jahren noch, oder in drei oder vier Jahren. Und er beschäftigt sich umfassend mit einem Thema und lässt keine Fragen mehr offen.

Kontrolliere als Deine verbliebenen Inhalte und ergänze den Inhalt so, dass wirklich alle Aspekte des Themas behandelt worden sind. Recherchiere in der Google-Suche und in »Wer weiss was« oder ähnlichem genau nach den Fragen, die zu Deinem Thema gestellt werden und die Du noch nicht behandelt hast.

Google möchte für jede Suchanfrage das beste Ergebnis ausliefern. Das setzt qualitativ hochwertigen Inhalt voraus, der die User-Intention zu 100% erfüllt. Für dauerhaft gute Rankings ist heute die Qualität der Inhalte entscheidend, nicht die perfekte Optimierung auf die Suchmaschine.

Beispiele: Welche Inhalte können Evergreen werden?

  • Anleitungen zu Themenbereichen, die auch in Jahren noch aktuell sind
    WordPress Anleitungen für Einsteiger
  • Enzyklopädische Artikel
    Beiträge von Wikipedia – zum Beispiel über eine TV-Serie. Umfassende Informationen zu Staffeln, Folgen, Schauspielern, Regisseuren. Zuzüglich Quellen, Links usw.
  • In die Tiefe gehende How-To Artikel
    Wie zerlege ich einen VW Golf 1 Motor in allen Einzelheiten

Um ein Gefühl für den Umfang und die Form eines Evergreen Contents zu bekommen, schaue Dir Artikel von Wikipedia an. Genau das ist Evergreen. Und das bedeutet erfolgreich bloggen.

Links zum Thema:

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Einen Blog erfolgreich machen heisst interne Links zu setzen

Interne Links sind das Salz in der Suppe der fortgeschrittenen Suchmaschinenoptimierung. Warum? Weil sie fast genau wirkungsvoll sind, wie Backlinks von anderen Websites. Sie machen Deine Beiträge auch dann erfolgreich, wenn sie kaum extern eingehende Links haben.

Egal, ob man es PageRank, Linjuice, oder Linkliebe nennen will. Interne Links vererben es genauso wie externe Links. Nur die Domain-Pop kann man mit internen Links nicht steigern. Hat man das einmal verinnerlicht, versteht man auch, dass es für das Ranking einen gewaltigen Unterschied macht, ob eine Unterseite intern mit 1–2 Links oder z.B. mit 100 Links versorgt wird. Viel hilft viel.
Quelle: Sistrix.de

Wie verlinkt man optimal intern?

Verlinke grundsätzlich immer mit dem Keyword, mit dem die verlinkte Seite ranken soll. Verlinkst Du einen Artikel, dessen Keyword „erfolgreich bloggen“ ist, dann nimm genau das Keyword als Linktext. Damit übermittelst Du Google gleich zwei wichtige Fakten: erstens, die verlinkte Seite ist wichtig und zweitens bereits das Keyword, unter dem die Seite ranken soll.

Beachten musst Du nur, dass die internen Links aus einem für den User sinnvollen Text heraus geschehen. Beispiel: meine interne Verlinkung des Wortes „Backlinks“ etwas weiter oben. Konstruiere keine kryptischen, sinnlosen Sätze, nur um einen Link zu setzen. Das wäre kontraproduktiv.

Ein sehr guter Artikel zum Thema:

SEO optimale interne Verlinkung für bessere Rankings

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Erstelle eine Landingpage für Deinen Evergreen Content

Hier geht es um die sogenannte Klick-Tiefe für Google und Deine User. Deine besten Artikel sollten mit maximal zwei Klicks erreichbar sein. Du könntest Sie zum Beispiel direkt in Deiner Hauptnavigation verlinken.

Erstelle eine Seite, auf der alle Deine Evergreen Inhalte aufgelistet sind. Viele Themes bieten hierfür Möglichkeiten, wenn Du den Beiträgen eine spezielle Kategorie (oder Schlagwort) zuweist. Ansonsten erstelle ein neues Seiten-Template mit wp_query().

Referenz WP_Query

Wie Du das löst ist völlig egal, Hauptsache die Beiträge landen alle auf einer Seite und sind über Dein Hauptmenü erreichbar. Jeder Klick weniger kann ein besseres Ranking für die einzelnen Inhalte bedeuten.

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Sorge für optimale mobile Ansichten auf dem Smartphone

Du hast ein responsives WordPress-Theme? Toll, das haben sie fast alle. Damit wirst du ab September nicht mehr punkten können. Nimm Dein Smartphone in die Hand und kontrolliere die Darstellung der Seiten und der Beiträge.

  • Ist die Schrift groß genug?
  • Oder zu groß?
  • Werden alle Inhalte korrekt dargestellt?
  • Liegt alles Anklickbare weit genug auseinander?
  • Ist es so dimensioniert, dass man den Links sofort trifft?
  • Stimmt die Optik?
  • Werden Bilder geladen, die nicht zum Textverständnis nötig sind?
  • Stimmen die Ansichten und alles weitere auf Hoch- und Querformat?
  • Sind die Ladezeiten unter 4G / LTE wirklich ausreichend schnell?

Wie Du siehst, ist dieser Bereich sehr umfangreich. Doch wenn auch nur einer dieser vielen Punkte nicht gut ist, arbeite daran! Das muss spätestens im September perfekt sein, wenn Google auf die Mobile-First Indexierung komplett umstellt. Es wird keinen Desktop-Index mehr geben. Der Welpenschutz ist im September 2020 beendet.

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Optimiere die Ladezeiten Deines Blogs - Desktop und Mobil

Die Ladezeiten einer Website sind schon lange ein Rankingfaktor für die Suchergebnisse. Lädt die Website Deines Konkurrenten bei einem Keyword schneller, sortiert sich die Seite vor Deiner in den SERPs ein. Das ist jetzt bereits im Desktop-Bereich enorm wichtig, der Smartphone-Bereich wird es in Kürze werden.

Nur Zur Info: Eine schnelle mobile Website lädt laut Google in nur einer Sekunde. Schluck das!

Je schneller die mobile Version lädt, desto besser wird sie im Vergleich zur direkten Konkurrenz ranken. Okay, eine Ladezeit von einer Sekunde ist fast unmöglich zu erreichen. Deutschlandweit existieren keine 3 Websites, die so schnell auf einem Smartphone laden.

Aber: 2 Sekunden sind durchaus machbar. Man muss alle Register ziehen, doch es ist möglich. Zuerst musst du mal die Ausgangslage feststellen. Du musst wissen, wie schnell Deine Seite jetzt aktuell ist.

Nutze dafür das Google Tool »Test My Site«

Interessant ist nur die Ladezeit. Aussagekräftigere Empfehlungen bekommst Du mit dem „Google Lighthouse“ Tool, das ein Bestandteil des Google Chrome Browsers ist.

Erfolgreiche Blogs laden schnell. Was Du tun kannst:

  • Bilder ausblenden, wenn nicht für Textverständnis nötig
  • Prägnantere und kürzere Inhalte zur Verfügung stellen
  • Ladezeiten auf unterhalb von 2 Sekunden optimieren
    • Überflüssige Bilder auf Mobil weg
    • Lazy Load für Videos, Iframes, Bilder
    • CSS und JavaScript nur dort laden lassen, wo es benötigt wird (zum Beispiel mit dem Perfmatters – Plugin)
    • Oder: Prüfen ob das AMP-Plugin eine Alternative für Mobil wäre
  • Bildoptimierung (sehr wichtig!)
    • Grafiken in angemessenen Größen zur Verfügung stellen
    • Bildmaterial komprimieren
    • Bilder mit dem Premium-Plugin Optimus HQ in WebP umwandeln und ausliefern
  • Plugins ausmisten, nur die nötigsten verwenden
  • CSS und JavaScript minimieren und komprimieren (Plugin Autoptimize*
  • Website Caching (Plugin Cache Enabler*

* Ich empfehle diese Plugins, weil sie zurzeit die besten Ergebnisse liefern

Wie lange dauert es, bis sich der Erfolg zeigt?

Schnelle Erfolge lassen in der Suchmaschinenoptimierung lange auf sich warten.

Nichts geht von Heute auf Morgen, Du wirst im Schnitt mindestens zwei bis drei Monate warten müssen. Vielleicht geht es auch schneller. Das hängt vom jeweiligen Projekt und der Crawlfrequenz des Google-Bots ab. Vollständig wird sich die immense Verbesserung der Sichtbarkeit erst zeigen, wenn Google die gelöschten Seiten aus dem Index entfernt hat. Und dafür lässt sich die Suchmaschine ab und an viel Zeit.

Fazit

Um einen Blog erfolgreich zu machen muss man einiges an Arbeit investieren. Doch diese Arbeit lohnt sich definitiv. Wir haben bereits einige Blogs mit dieser Taktik bedeutend erfolgreicher gemacht, und das gelingt Dir auch. Arbeite diesen Guide Schritt für Schritt ab und der Erfolg ist Dir (nach einer gewissen Zeit) sicher. Erfolgreich bloggen ist ein Handwerk, was jedermann erlernen kann.

Andreas Hecht

Andreas Hecht

Andreas hat 2010 die SEO Agentur Hamburg gegründet und bringt kleine und mittlere Unternehmen mit laufender SEO Betreuung in die Top-10 Platzierungen bei Google. Er ist zudem Experte in WordPress Entwicklung und Performance.

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