Google Ranking verbessern? Die ultimative Lösung für Dich!

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Das Google Ranking verbessern mit professionellen SEO Tipps

Du willst Deine Website oder Deinen Blog bekannt machen und Dein Google Ranking verbessern? Dann haben wir hier eine ganze und umfassende Liste mit richtig guten Tipps für Dich.

Dein Google Ranking verbessern mit Tipps vom SEO Profi

Suchmaschinenoptimierung ist keine Hexerei, sondern ein Handwerk, das man lernen kann. Deine Ranking-Platzierungen und damit Deine Besucherzahl zu verbessern gelingt Dir mit unseren SEO Tipps garantiert! Arbeite Dich nach und nach durch und freue Dich über besseren Ranking-Platzierungen.

Google Rankings für Website und für Blogs verbessern

Ein Teil dieses Artikels beschäftigt sich mit Websites im Allgemeinen. Ein weiterer Teil dieses Ratgebers zeigt Dir, wie Du einen Blog bekannt machen kannst.

Bevor sich Dein Google Ranking verbessern kann:

Recherchiere nach sinnvollen Keywords und überwache die Ranking-Positionen

Eine echte SEO Optimierung kann nur stattfinden, wenn Du die Positionen Deiner Keywords ermittelst und diese nach der Optimierung auch weiterhin überprüfen kannst. Du musst wissen, wo Du aktuell im Ranking stehst, wo Du hin willst und wie Du das erreichen kannst. Dazu musst Du überprüfen können, ob Deine Optimierungen auch bessere Platzierungen Deiner Keywords erreicht haben. Das bedeutet, dass Du ein SEO Tool benötigst.

Keine Suchmaschinenoptimierung ohne ein Tool

Echte Suchmaschinenoptimierung ist niemals kostenlos. Aber rumbasteln ohne Kontrolle sinnlos. Es gibt keine SEO ohne Tool. SEO ist keine einmalige Geschichte, die man einfach abarbeiten muss, sondern ein kontinuierlicher Prozess

Zuerst sollten die Suchbegriffe ermittelt werden, unter denen Deine Seite gefunden werden soll. Dazu stellt die Suchmaschine zum Beispiel das Google Adwords Keyword Tool zur Verfügung. Hast Du Deine Seiten auf die gefundenen Keywords optimiert, musst Du die Ranking-Positionen ermitteln, unter denen Deine Suchbegriffe zu finden sind.

Stelle den SEO Ist-Zustand Deiner Website fest

Für diesen Job gibt es eine Reihe von richtig guten SEO Tools. Etliche dieser Tools ermöglichen Dir entweder eine kostenlose Testphase, oder einen beschränkten, kostenlosen Account. Ryte und Sistrix bieten einen kostenlosen Account zum Reinschnuppern an. Du kannst auch schauen, welche SEO Analyse Tools wir täglich nutzen.

Ein wesentlich umfangreicheres und wirklich gutes Tool ist SemRush, allerdings benötigt es etwas Einarbeitungszeit. Doch dafür bietet es bereits in der kostenlosen Version extrem viele und wichtige Funktionen – zum Beispiel eine Unterstützung für die Google Rich Snippets, die Deine Rankings stark verbessern können.

Wir empfehlen Dir für den Anfang Seobility, das relativ wenig kostet

Alle drei Tools kann man mit Google Analytics und der Search Console verbinden, um so die Schlüsselwörter zu bekommen, unter denen die User dich wirklich suchen. Diese wiederum kann man mit dem Google Keyword Tool noch verfeinern, indem man sogenannte Longtail-Keywords ermittelt. Auch die wichtigen Google Backlinks können über die professionellen SEO Tools ermittelt werden. Seobility ist in dieser Hinsicht wirklich gut und sehr empfehlenswert.

Keyword Recherche Tool der Seobility SEO-Suite

Die kostengünstige SEO-Suite für Einsteiger.

Wenn Du nicht mehr als 10 Keywords verfolgen möchtest oder musst, dann reicht bereits der kostenlose Account. Etwas professioneller wird es mit dem Premium-Account, der lässt Dich die Rankingpositionen von bis zu 300 Suchbegriffen überwachen.

Wir empfehlen Dir den »Premium« Tarif, denn er überwacht auch die sehr wichtigen mobilen Rankingpositionen. Du kannst den Tarif 30 Tage kostenlos testen. Danach kostet er 39,90 € pro Monat (+ MwSt.).

So bewerten wir Seobility

Bewertung: ★ ★ ★ ★ ★ ★★ ★ ★ ★

Top für Einsteiger: Leicht zu bedienen, umfangreich genug für Einsteiger

Nicht für Fortgeschrittene: Für Fortgeschrittene SEOs liefert das Tool keine richtig exakten Daten

Unser Fazit: Für Einsteiger sehr gut geeignet und auch sehr günstig. Für den aufgerufenen Preis sehr gut. Fortgeschrittene und Profis werden nicht damit glücklich.

Diese kostenlosen SEO Werkzeuge können ebenfalls sehr hilfreich sein

Folgende SEO Tools von Google sind sehr hilfreich:

Weitere kostenlose SEO Tools

Website in die Google Search Console eintragen

Vergiss nicht, Deine Website bei Google in die Google Search Console einzutragen. Das Tool hieß früher übrigens Google Webmaster Tools. Ein Eintrag dort mit Deiner Google Sitemap beschleunigt die Aufnahmen in den Index der Suchmaschine Google (und kurze Zeit später auch Bing). Zudem gibt Dir die Google Search Console nach kurzer Zeit wirklich interessante Informationen, mit denen Du Deine Website weiter optimieren kannst.

Die Search Console ist ein kostenloses und sehr mächtiges Tool, das Google den Besitzern einer Website zur Analyse und Verbesserung der eigenen Rankings zur Verfügung stellt. Für eine optimale Suchmaschinen-Optimierung der eigenen Website ist die Google Search Console unverzichtbar.

Die Rankings einer Website in den Suchergebnissen werden von sehr komplexen Vorgängen und Maßnahmen bestimmt, bei denen die Google Search Console (ehemals Google Webmaster Tools genannt) äußerst hilfreich sein kann.

Die Search Console ist ein kostenloses und sehr mächtiges Tool, das Google den Besitzern einer Website zur Analyse und Verbesserung der eigenen Rankings zur Verfügung stellt. Die Search Console sollten immer die erste Anlaufstelle für eine sinnvolle Suchmaschinenoptimierung sein.

Die Google Search Console bietet mit Ihren aufschlussreichen Daten die Grundlage einer jeden sinnvollen Google Optimierung. Zu den Daten, die das Tool liefert, gehören zum Beispiel Informationen zur Indexierung der Website, zu den Positionen der Keywords und der allgemeinen Entwicklung der Internet-Präsenz. Wer sein Google Ranking verbessern will und vor allem auch das aktuelle Google Ranking ermitteln möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Google SEO fängt mit der Search Console an.

Zudem können Webmaster und Google mit Hilfe des Dienstes auch in einem gewissen Maße kommunizieren.

Um Zugriff auf die Google Search Console zu erhalten, muss ein Webmaster seine Website einer Verifizierung unterziehen. Er muss also bestätigen, das er der Inhaber der Domain ist. Nach der Bestätigung können die Google Webmaster Tools zum Google Ranking verbessern der eigenen Website genutzt werden.

Mit der Search Console Dein Google Ranking verbessern

Die Funktionen der Webmaster Tools sind vielfältig und ziemlich interessant. Wenn Deine Webseite im Internet gefunden werden soll (muss) und Du Deine Google Platzierung verbessern möchtest, dann solltest Du Dir dieses Online-Tool auf jeden Fall näher ansehen.

Wie genau kann Dir die Google Search Console helfen?

Hier bekommst Du einen kurzen Überblick über die wichtigsten Funktionen, die extrem nützlich für dich sind:

  1. Eine Anmeldung bei den Webmaster Tools beschleunigt die Indexierung einer neuen Website
  2. Eine Einreichung einer Sitemap.xml erleichtert die Indexierung
  3. Eventuelle Probleme können durch die eingereichte Sitemap erkennbar sein
  4. Du bekommst einen Überblick über die Seiten, die in den Google-Index aufgenommen worden sind
  5. Erhalte Verbesserungsvorschläge für das HTML Deiner Web-Präsenz
  6. Überprüfe die robots.txt Datei und die Auswirkungen
  7. Erhalte Klarheit über die Suchbegriffe, unter denen Du gefunden wirst
  8. Du kannst eine bestimmte Domain-Variante als bevorzugt festlegen (mit www. oder ohne)
  9. Du kannst das Crawling-Verhalten in einem gewissen Maße bestimmen
  10. Du kannst Sitelinks konfigurieren
  11. Und Du kannst einen Domain-Umzug mit der Search Console einleiten
  12. Du bekommst einen kompletten Überblick über Deine Website
  13. Mit dem Disavow Tool kannst Du schädliche Backlinks entfernen lassen

Das ist eine ganze Menge an nützlichen Funktionen.

Wichtige Hintergrundinformation: Das Google Panda Update

Konkret handelt es sich beim Panda-Update von 2011 um einen Filter, der regelmäßig auf den gesamten Google-Index angewandt wird und qualitativ schlechte Webseiten in ihrer Sichtbarkeit deutlich herabsetzt, also deren Platzierungen in den Suchergebnisseiten (SERPs) deutlich nach hinten verschiebt.
– Quelle: Sistrix

Das Panda-Update war eines der wichtigsten Google Updates überhaupt und es läutete die große Qualitätsoffensive des Suchmaschinen-Giganten ein. Kurz danach folgte 2012 noch das Google Penguin Update, das nochmals härter gegen SEO-Spam vorging.

Alle wichtigen Updates des Ranking-Algorithmus zielten seitdem darauf ab, nur die wirklich besten, qualitativ hochwertigsten Inhalte auf die höchsten Positionen im Googleranking zu platzieren. SEO Optimierungsmaßnahmen für bessere Rankings sind daher immer Maßnahmen am Content und der Qualität der Inhalte.

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Technisches SEO ist die Grundvoraussetzung für gute Ranking-Positionen

Technisches SEO ist enorm wichtig. Ohne eine fehlerfreie Website brauchst Du nicht mit dem SEO optimieren anzufangen. Die offizielle Aussage von Google zur technischen SEO ist eindeutig: Google: Technische SEO ist genauso wichtig wie die Inhalte einer Website.

Ein wunderbares und kostenloses Tool um den technischen Zustand Deiner Website zu checken ist Ahrefs Site Audit. Du musst Dich dort für einen kostenlosen Account registrieren. Im Anschluss kannst Du über den Menü-Punkt Site Audit einen Crawl laufen lassen.

© Ahrefs. Bei dieser Website wäre Handlungsbedarf ersichtlich.

© Ahrefs. Bei dieser Website wäre Handlungsbedarf ersichtlich.

Es sind die kritischen Fehler Deiner Website, um die Du dich schnellstens kümmern musst. In Seobiliy gibt es ebenfalls eine Funktion für die Erkennung von technischen Fehlern.

Google Ranking verbessern: Technische Website Fehler erkennen mit dem Seobility Tool

Technische Website Fehler erkennen mit dem Seobility Tool

Diese technischen Fehler müssen behoben werden:

  • 404-Fehler beheben
  • Nicht erreichbare Links
  • Interne Verlinkung mit Weiterleitung
  • Doppelten Inhalt finden und eliminieren
  • Nicht indexierbare Seiten prüfen (Google Search Console)
  • Einzigartige Titel auf allen Seiten setzen
  • Robots.txt auf falsche oder nachteilhafte Eintragungen prüfen
  • Fehlt die H1 Überschrift oder gibt es die H1 mehrfach?

Ein Beispiel von technischen Problemen, die dringend behoben werden sollten:

Technical SEO: Die Abarbeitung der kritischen Fehler

Technical SEO: Die Abarbeitung der kritischen Fehler

Arbeite danach alle Fehler ab. Sollte das Tool 404-Fehler zurückgeben, behebe sie sofort. Schaue, ob sich die URL geändert hat, oder ob es die Seite wirklich nicht mehr gibt. Hat sich die URL nur geändert, sorge für einen 301-Redirect von der Fehlerseite auf die korrekte Seite. Existiert der Beitrag nicht mehr, gebe einen korrekten 410 Gone Redirect aus. Das sollte korrekter Weise nicht mit einem Plugin geschehen, sondern mit der Serversteuerungsdatei .htaccess.

Beispiel für die .htaccess Einträge

# Beispiel Weiterleitung eines Beitrags auf einen anderen

RewriteEngine On
Redirect 301 /alte-seite/ /neue-seite/

#Beispiel gelöschter Beitrag

Redirect 410 /geloechte-seite/
Ganz wichtig: Leite 404 Fehler niemals auf die Startseite um. Das sieht Google nicht wirklich gern.

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Google Ranking verbessern mit sorgfältiger Keywordrecherche

Du hast etliche - Deiner Meinung nach gute - Beiträge, die nicht in den Top-30 ranken? Das kann mehrere Gründe haben. Es kann am Content liegen (wir kümmern uns später darum), oder an den falschen Keywords. Manchmal bringt eine kleine Umstellung große Erfolge mit sich.

Recherchiere jetzt eingehend nach den geeigneten Keywords. Nimm nicht die mit dem höchsten Suchvolumen. Dafür ist es am schwersten gut zu ranken. Und dazu meistens einfach falsch, weil Du nicht die Besucher auf Deinen Blog bekommen würdest, die Du haben möchtest (musst).

Besser sind die sogenannten Longtail-Keywords, die sich aus mehreren Worten zusammensetzen. Um die richtigen Keywords zu finden, kann Dir zum Beispiel Google Suggest hilfreich sein. Das wären die Ergänzungen, die Du bei der Eingabe eines Keywords in das Suchfeld erhältst.

Erfolgreich bloggen: Google Suggest ist manchmal sehr hilfreich bei der Keyword-Recherche.

Google Suggest ist manchmal sehr hilfreich bei der Keyword-Recherche.

Ein guter Tipp ist es, sich die drei ersten Suchergebnisse für die gewünschten Keywords vorzunehmen und zu analysieren. Dabei schaust Du Dir die Suchergebnis-Snippets an und kontrollierst, wie die Keywords gesetzt worden sind. Danach gehst Du auf die jeweiligen Seiten und überprüfst, wie der Content aufgebaut ist.

Ist Dein Inhalt im Vergleich deutlich kürzer? Dann ergänze Ihn und gehe bei diesem Thema mehr in die Tiefe. Das lohnt sich immer.

Manchmal hast Du auch Glück, und Deine Konkurrenz hat trotz gutem Ranking nicht die Suchintention der User getroffen. Der folgende Screenshot zeigt es:

Das Suchergebnis für "erfolgreich bloggen". Hier wurde gleich drei Mal die Suchintention der User nicht getroffen. Das bietet Chancen.

Das Suchergebnis für "erfolgreich bloggen". Hier wurde gleich drei Mal die Suchintention der User nicht getroffen. Das bietet Chancen.

Ob die Suchintention getroffen wurde, siehst Du daran, das die Beschreibung nicht abgeschnitten ist. Bei einer getroffenen Suchintention siehst Du das hinterlegte Snippet. In diesem Fall jedoch hat sch Google eine halbwegs passende Beschreibung (Meta Description) aus dem Text der Website herausgesucht.

Mit einem richtig guten Artikel, der sehr in die Tiefe geht und alle Aspekte behandelt und auch das richtige Snippet hat, wirst Du hier recht schnell unter die Top-5 kommen.

Links zum Thema:
Tools zur Keyword-Recherche:
  • Google Keyword-Planer: Ein kostenloses Tool von Google
  • Ubersuggest: Ein kostenloses und gutes Tool für die Recherche. Kann auch eine Konkurrenz-Analyse für bessere Keywords machen.
  • Soovle: Dieses Tool nutzt viele verschiedene Suchmaschinen zur Keyword-Ergänzung, wie Google, Amazon, oder YouTube.
  • Answer The Public: Eines der besten kostenlosen Tools überhaupt und fast unverzichtbar. Es wirft nach Eingabe des Keywords eine Menge Daten heraus, zum Beispiel Fragen, Präpositionen, in Bezug stehende Begriffe nach Alphabet geordnet usw.
  • Semager - Semantische Suche: Das Werkzeug findet verwandte Begriffe und inhaltlich passende Internetseiten zu der Bedeutung Deiner Sucheingaben.

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Deinen Blog bekannt machen mit Evergreen Content

Evergreen Content ist das Beste, was Deinem Blog passieren kann. Denn er ist zeitlos und so umfassend, dass er eine Menge nativer Keywords aus der Google-Suche generiert. Das sind die Keywords, die Du in der Search Console findest. Je mehr davon auf eine Seite zeigen, desto besser. Das stärkt die Sichtbarkeit Deiner Website in der Google-Suche und sorgt für sehr erfolgreiche Blogs (und Webseiten).

Was genau ist Evergreen Content? Eine Definition

Evergreen Content ist eine Inhaltsart, die zeitlos ist und sich umfassend, vollständig und tief-gehend mit einem Thema beschäftigt. Dieser Content ist mit nur wenig Korrektur stets aktuell. Diese Inhalte stellen für die jeweilige Zielgruppe einen außerordentlichen Mehrwert dar.

Evergreen Content ist also immer aktuell. Auch in zwei Jahren noch, oder in drei oder vier Jahren. Und er beschäftigt sich umfassend mit einem Thema und lässt keine Fragen mehr offen.

Kontrolliere als Deine verbliebenen Inhalte und ergänze den Inhalt so, dass wirklich alle Aspekte des Themas behandelt worden sind. Recherchiere in der Google-Suche und in »Wer weiss was« oder ähnlichem genau nach den Fragen, die zu Deinem Thema gestellt werden und die Du noch nicht behandelt hast.

Google möchte für jede Suchanfrage das beste Ergebnis ausliefern. Das setzt qualitativ hochwertigen Inhalt voraus, der die User-Intention zu 100% erfüllt. Für dauerhaft gute Rankings ist heute die Qualität der Inhalte entscheidend, nicht die perfekte Optimierung auf die Suchmaschine. Wie man richtig gute Artikel schreibt, kannst Du in meinem Beitrag dazu nachlesen:

Beispiele: Welche Inhalte können Evergreen werden?

  • Anleitungen zu Themenbereichen, die auch in Jahren noch aktuell sind
    WordPress Anleitungen für Einsteiger
  • Enzyklopädische Artikel
    Beiträge von Wikipedia – zum Beispiel über eine TV-Serie. Umfassende Informationen zu Staffeln, Folgen, Schauspielern, Regisseuren. Zuzüglich Quellen, Links usw.
  • In die Tiefe gehende How-To Artikel
    Wie zerlege ich einen VW Golf 1 Motor in allen Einzelheiten

Um ein Gefühl für den Umfang und die Form eines Evergreen Contents zu bekommen, schaue Dir Artikel von Wikipedia an. Genau das ist Evergreen. Und das bedeutet erfolgreich bloggen.

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Finde heraus, wonach potenzielle Besucher wirklich suchen

Wenn Du wirklich bessere Rankings für Deine Website erreichen möchtest, musst Du den Searchintent (die Suchintention) treffen. Du musst herausfinden, was jemand in Googles Suchformular eintippt, wenn er Informationen zu einem Thema sucht.

Stell Dir vor, jemand sucht nach einem WordPress Experten. Der will nicht nur erfahren, dass es Spezialisten zu diesem Themenbereich gibt. Der will ganz spezielle, genaue und umfassende Informationen haben. Und sicherlich auch Kontakt-Adressen beziehungsweise die E-Mail-Adressen dieser Personen.

Selbstverständlich möchte er auch Hintergrundinformationen zum Thema haben. Er will wissen, was einen Menschen zu einem Spezialisten für WordPress macht.

Recherchiere umfassend zu Deinem Thema. Schau Dir ganz genau an, was die Suchenden haben wollen. Auf der Website gutefrage.net findest Du leicht die richtigen Fragen zu Deinem Thema heraus.

Danach arbeite das Thema umfassend ab. Schreib nicht nur 300 Wörter mit einer Keyword-Dichte von einer gewissen Prozentzahl. Diese Art von Beiträgen sind veraltet und bringen Deine Website nicht mehr voran. Google will qualitativ hochwertigen Content sehen. Die Suchmaschine stellt den Anspruch, das wirklich beste Suchergebnis für jede Suchanfrage zu liefern.

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Dein Google Ranking kann sich nur mit gutem Content verbessern

Richtig überzeugende und nützliche Inhalte mit deutlichem Mehrwert für den Besucher zu erstellen ist der beste aller SEO Tipps, die ich Dir geben kann. Der Einfluss von qualitativ hochwertigen Inhalten auf das Ranking bedeutend höher als alle anderen Maßnahmen. Deine Besucher erkennen richtig gute Inhalte hoher Qualität. Und die Suchmaschine sowieso.

Hast Du bis jetzt keine guten Ranking-Positionen erreicht, dann hat Google Deinen Content als nicht relevant genug eingestuft. Die Suchmaschine präsentiert den Suchenden nur die Inhalte, die einen echten Mehrwert für die User bieten. Versuche Deinen Content so zu überarbeiten, dass jede erdenkliche User-Frage beantwortet wird. Google liebt wirklich umfassende Beiträge.

Sie sollten mindestens 1.000 Wörter haben, besser noch mehr. Geh richtig in die Tiefe! Versuche jede User-Frage zu beantworten, die für Deinen Inhalt wichtig ist.

Nach meinen Erfahrungen kann zwar auch ein kurzer Text von 300 Wörtern gut ranken, doch das wird bei den meisten Themen definitiv nicht funktionieren. Ein gut recherchierter und geschriebener Text von 3.000 Wörtern wird jedoch definitiv gut ranken.

Mach Dir im Vorfeld dazu Gedanken und recherchiere ein wenig. Schau Dir einfach mal die ersten drei Suchergebnisse für Dein Keyword an. Was unterscheidet diese Inhalte von Deinen? Wie umfassend sind diese Beiträge geschrieben? Welche Fragen werden noch nicht beantwortet? In welchen Bereichen Deines Textes kannst Du noch weiter in die Tiefe gehen? Was kannst du besser machen? Welche Aspekte Deines Textes kannst Du vielleicht verständlicher formulieren?

Recherchiere nach Userfragen

Vielfach werden User-Fragen bereits in den Suchergebnissen für Dein Keyword eingeblendet. Sehr gut ist jedoch auch die Nutzung von »Wer weiß was«. Analysiere dort die Fragen, die Dein Keyword zurückgibt. Stell Dir vor, Du wärst Dein Besucher. Welche Erwartungen würdest Du an Deinen Inhalt haben?

Um Dein Google Ranking zu verbessern kannst Du auf »Wer weiß was« nach Deinem Thema suchen.

Um Dein Google Ranking zu verbessern kannst Du auf »Wer weiß was« nach Deinem Thema suchen.

Unterstützende Inhalte sind immer sehr gut.

Zum Beispiel erklärende Bilder oder gar Videos. Ja, auch unbedingt auch passende Videos von YouTube.

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Erstelle eine Landingpage für Deinen Evergreen Content

Hier geht es um die sogenannte Klick-Tiefe für Google und Deine User. Deine besten Artikel sollten mit maximal zwei Klicks erreichbar sein. Du könntest Sie zum Beispiel direkt in Deiner Hauptnavigation verlinken.

Erstelle eine Seite, auf der alle Deine Evergreen Inhalte aufgelistet sind. Viele Themes bieten hierfür Möglichkeiten, wenn Du den Beiträgen eine spezielle Kategorie (oder Schlagwort) zuweist. Ansonsten erstelle ein neues Seiten-Template mit wp_query().

Referenz WP_Query

Wie Du das löst ist völlig egal, Hauptsache die Beiträge landen alle auf einer Seite und sind über Dein Hauptmenü erreichbar. Jeder Klick weniger kann ein besseres Ranking für die einzelnen Inhalte bedeuten.

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Google Ranking verbessern für einen Blog? Kräftig ausmisten!

Jeden Blog kann man bekannt machen und sein Google Ranking verbessern. Bei einem Blog ist es nur mehr Arbeit, weil er immer eine Menge Ballast mit sich schleppt. Und dieser Ballast verhindert Top-Rankingplatzierungen für Deine guten Beiträge.

Warum ist das so? Entscheidend ist die Sichtbarkeit in den Google-Suchergebnissen. Also der Sichtbarkeitsindex bei Sistrix und anderer SEO Software. Je mehr Ballast - also Beiträge mit geringer Sichtbarkeit und schlechten Rankings - eine Website hat, desto schlechter ist auch der Sichtbarkeitsindex. Killst Du den Ballast, steigt die Sichtbarkeit des Rests Deiner Website deutlich an. Je sichtbarer eine Website ist, desto leichter ranken auch neue Keywords.

So wirst Du den Ballast los und verbesserst dadurch Dein Google Ranking

  1. Beiträge in Klassen einteilen
  2. Sehr viel Ballast löschen in Form veralteter oder erfolgloser Artikel
  3. Redirects für gelöschte Beiträge schreiben
  4. Hand aufs Herz: Du brauchst ein SEO-Tool
  5. Technisches SEO: Die Grundvoraussetzung für gute Rankings
  6. Prüfe die Ranking-Positionen Deiner verblieben Beiträge
  7. Betreibe Keyword-Recherche
  8. Beiträge überarbeiten - Content ergänzen - schaffe Evergreen Content
  9. Setze interne Links
  10. Landingpages erstellen für die erfolgreichsten, stets aktuellen Beiträge
  11. Sorge für optimale mobile Ansichten
  12. Optimiere die Ladezeiten Deines Blogs - Desktop und Mobil
  13. Finde die optimale Post-Frequenz

Die Vorbereitung für die nötigen Schritte:

Lege Dir zuerst eine Excel-Tabelle an. Folgende Spalten benötigst Du:

  • Spalte 1: Sehr erfolgreiche Artikel die gerade aktuell sind, aber es nicht mehr lange sein werden
  • Spalte 2: Beiträge, die auch noch in einem Jahr aktuell sein werden
  • Spalte 3: Artikel, die nach einer Überarbeitung immer aktuell sein werden
  • Spalte 4: Beiträge, die veraltet sind oder nichts taugen (Thin Content)

Nachdem Du das getan hast, gehe den nächsten Schritt, um Deinen Blog erfolgreich machen zu können.

Teile Deine Beiträge in die 4 Klassen ein

Zuerst suchst Du in der Search Console (Webmaster Tools) nach den erfolgreichsten Beiträgen mit den meisten Impressionen und Klicks → Menüpunkt LeistungenSeiten: nach Impressionen sortieren.

  • Notiere die erfolgreichsten aktuellen Beiträge (in einem Jahr noch aktuell oder nicht) - einsortieren in Spalte 1 oder 2
  • Notiere alle Beiträge, die zeitlos aktuell sind und es auch in einem Jahr sein werden - Spalte 2
  • Suche nach erfolglosen Artikeln mit minimalen Impressionen - Spalte 4
  • Notiere alle Beiträge, die nicht mehr aktuell sind und es auch nicht mehr werden können - Spalte 4

Nun hast Du eine Bestandsaufnahme Deiner Artikel gemacht und diese in die vier Klassen eingeteilt. Du wirst viele Artikel in die Spalte 4 einsortiert haben, weil die meisten Beiträge eines Blogs nicht erfolgreich sind und es auch mit Überarbeitung nicht mehr werden können.

Lösche alle Beiträge aus Spalte vier

Das sind genau die Inhalte, die Deinen Blog im Ranking herunterziehen. Diese Inhalte zu löschen wird Deinem Blog sehr gut tun. Denn die Rankings werden allein durch diese Maßnahme bereits ansteigen, weil keine Beiträge ohne Top-100 Keywords mehr »durchgeschleppt« werden müssen. Das beeinflusst die Sichtbarkeit im Google-Ranking sehr positiv.

Jetzt sollten nicht mehr als 100 Beiträge übrig geblieben sein. Hast Du immer noch mehr Artikel, sortiere nochmals aus. Sei nicht zimperlich, alles, was nicht wirklich extrem gut durch Überarbeitung werden kann, muss weg. Denn in Zukunft musst Du jeden Post mindestens einmal jährlich überarbeiten und aktuell halten.

Bei mehr als 100 verbliebenen Beiträgen wird Deine Faulheit siegen und der Blog wird wieder in die Erfolglosigkeit abdriften. Erfolgreich bloggen bedeutet auch, sich von überflüssigen Beiträgen schnell zu trennen. Wenn etwas nicht mehr aktuell ist uns durch eine Überarbeitung sein kann, dann muss es weg. Nur dadurch kannst Du Deine Blogreichweite erhöhen.

Bevor Du die alten Beiträge löscht, musst Du Dir natürlich die URLs sichern und im Anschluss Google durch einen 410 Gone Redirect klarmachen, dass diese alten Beiträge nicht mehr existieren und es auch keinen Ersatz dafür gibt.

Schreibe Redirects für alle gelöschten Artikel

Um das zu tun, musst Du für jede gelöschte URL einen Eintrag in die .htaccess Datei schreiben. Du findest Sie im Hauptverzeichnis Deines Blogs. Vielleicht musst du in Deinem FTP-Programm die Anzeige von versteckten oder ausgeblendeten Dateien aktivieren. Ein gutes FTP-Programm für Windows ist übrigens Filezilla. Für macOS empfehle ich das kostenpflichtige Programm Transmit.

RewriteEngine On

Redirect Gone /dein-alter-beitrag/
Redirect Gone /ein-pfad/zum-alten-beitrag/

Wichtig: Die Anweisung RewriteEngine On darf nur einmal in der .htaccess auftauchen. Ansonsten könnte es sein, dass Redirects nicht mehr wie gewünscht funktionieren. Schreibe alle anderen Redirects einfach darunter.

Mit diesen Redirects weiß Google nun, dass diese Seiten aus dem Index entfernt werden sollen. Bis sie allerdings wirklich entfernt sind, kann es durchaus etliche Wochen dauern.

Hier ein Video mit Googles Matt Cutts zum Thema

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Optimiere die Ladezeiten Deiner Website - Desktop und Mobil

Die Ladezeiten einer Website sind schon lange ein Rankingfaktor für die Suchergebnisse. Lädt die Website Deines Konkurrenten bei einem Keyword schneller, sortiert sich die Seite vor Deiner in den SERPs ein. Das ist jetzt bereits im Desktop-Bereich enorm wichtig, der Smartphone-Bereich wird es in Kürze werden.

Je schneller die mobile Version lädt, desto besser wird sie im Vergleich zur direkten Konkurrenz ranken. Okay, eine Ladezeit von einer Sekunde ist fast unmöglich zu erreichen. Deutschlandweit existieren keine 3 Websites, die so schnell auf einem Smartphone laden.

Aber: 2 Sekunden sind durchaus machbar. Man muss alle Register ziehen, doch es ist möglich. Zuerst musst du mal die Ausgangslage feststellen. Du musst wissen, wie schnell Deine Seite jetzt aktuell ist.

Nutze dafür das Google Tool »Test My Site«

Interessant ist nur die Ladezeit. Aussagekräftigere Empfehlungen bekommst Du mit dem "Google Lighthouse" Tool, das ein Bestandteil des Google Chrome Browsers ist.

Erfolgreiche Blogs laden schnell. Was Du tun kannst:

  • Bilder ausblenden, wenn nicht für Textverständnis nötig
  • Prägnantere und kürzere Inhalte zur Verfügung stellen
  • Ladezeiten auf unterhalb von 2 Sekunden optimieren
    • Überflüssige Bilder auf Mobil weg
    • Lazy Load für Videos, Iframes, Bilder
    • CSS und JavaScript nur dort laden lassen, wo es benötigt wird (zum Beispiel mit dem Perfmatters – Plugin)
    • Oder: Prüfen ob das AMP-Plugin eine Alternative für Mobil wäre
  • Bildoptimierung (sehr wichtig!)
    • Grafiken in angemessenen Größen zur Verfügung stellen
    • Bildmaterial komprimieren
    • Bilder mit dem Premium-Plugin Optimus HQ in WebP umwandeln und ausliefern
  • Plugins ausmisten, nur die nötigsten verwenden
  • CSS und JavaScript minimieren und komprimieren (Plugin Autoptimize*
  • Website Caching (Plugin Cache Enabler*

* Ich empfehle diese Plugins, weil sie zurzeit die besten Ergebnisse liefern

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Sorge für optimale mobile Ansichten auf dem Smartphone

Du hast ein responsives WordPress-Theme? Toll, das haben sie fast alle. Damit wirst du ab September nicht mehr punkten können. Nimm Dein Smartphone in die Hand und kontrolliere die Darstellung der Seiten und der Beiträge.

  • Ist die Schrift groß genug?
  • Oder zu groß?
  • Werden alle Inhalte korrekt dargestellt?
  • Liegt alles Anklickbare weit genug auseinander?
  • Ist es so dimensioniert, dass man den Links sofort trifft?
  • Stimmt die Optik?
  • Werden Bilder geladen, die nicht zum Textverständnis nötig sind?
  • Stimmen die Ansichten und alles weitere auf Hoch- und Querformat?
  • Sind die Ladezeiten unter 4G / LTE wirklich ausreichend schnell?

Wie Du siehst, ist dieser Bereich sehr umfangreich. Doch wenn auch nur einer dieser vielen Punkte nicht gut ist, arbeite daran! Wenn das nicht passt, wird Google Deine Website schlechter ranken.

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Die optimale Darstellung in den Suchergebnissen

Ein Ranking musst Du vielleicht so hinnehmen. Doch für eine richtig gute Klickrate kannst Du selbst sorgen. Das ist übrigens oftmals viel wichtiger als ein etwas besseres Ranking.

SEO Tricks und die Klickrate

Was beeinflusst die Klickrate?

  • Ein richtig guter Seitentitel. Gib Dir hier richtig Mühe, ein guter Titel entscheidet.
  • Nutze keine Symbole im Title Tag. Meiner Erfahrung nach werden solche Titel weniger angeklickt.
  • Eine optimal formulierte Meta Description.
  • Ein spezielles Markup, entweder die berühmten Sternchen oder direkt in der Beschreibung mit HTML-Symbolen arbeiten.

Mit diesen Dingen machst Du die Menschen neugierig und vermittelst Ihnen einen echten Nutzen Deine Seite zu besuchen. Es gibt zu viele Suchergebnisse. Trage daher Sorge dafür, dass sich Dein Suchergebnis von den anderen unterscheidet.

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Google Ranking verbessern leichtgemacht? Perfektioniere Deine Meta Tags!

Die Meta-Tags sind eines der wichtigsten Elemente in der Suchmaschinenoptimierung. Sie allein können bereits über Top-10 Platzierungen - oder eben nicht - entscheiden. Meta Title und Description müssen stimmen!

Denn über die Meta Tags gibst Du der Suchmaschine und vor allem Deinen potenziellen Besuchern Informationen darüber, was sie auf Deiner Seite erwartet. Diese beiden Meta Tags sollten also nicht von Dir vernachlässigt werden, sondern Du solltest viel Zeit und Muße investieren.

Jede einzelne Seite Deiner Website sollte einen einzigartigen Titel haben. Anhand dessen kann Google feststellen, wie sich die einzelnen Seiten und Beiträge voneinander unterscheiden.

So optimierst Du Deine Meta Tags

Nutze für diesen wichtigen Bereich der SEO Optimierung für Google nicht den eingebauten Snippet Vorschau-Generator von Yoast SEO. Yoast hat es bis heute nicht geschafft, seine Vorschau auf die für Google zur vollständigen Anzeige der Daten maximal mögliche Pixelanzahl zu entwickeln. Der Title-Tag und die Description sind bei Verwendung des Yoast-Tools immer zu lang und werden in der Google-Suche abgeschnitten dargestellt.

Meine Empfehlung für dich: Der SERP Snippet Generator von Sistrix. Dieses kostenlose Tool ist wesentlich besser und sorgt für eine SEO-Vorschau, die nicht abgeschnitten wird.

Die Kunst der SERP-Snippet-Optimierung liegt in der bestmöglichen Ausnutzung des verfügbaren Platzes. Google stellt dir in den Desktop- und des Mobile-Suchergebnissen unterschiedlich viel Platz zur Verfügung:

Titel: 580 Pixel (Desktop) beziehungsweise 920 Pixel (Mobile) - besser weniger
Description: 990 Pixel (Desktop) beziehungsweise 1.300 Pixel (Mobile) - besser weniger

Bei beiden Elementen solltest du Dich eher kürzer fassen. Dann hast Du die Garantie, dass Google nicht die Meta-Tags nicht verkürzt anzeigt.

SERP Snippet Generator von Sistrix. Diese beiden Elemente werden vollständig angezeigt.

SERP Snippet Generator von Sistrix. Diese beiden Elemente werden vollständig angezeigt.

So sieht das Suchergebnis in der Google-Suche aus:

Google Ranking optimieren: Der Serp-Snippet Generator von Sistrix

Was ist wichtiger? Der Titel oder die Beschreibung?

Absolut eindeutig der Titel. Das ist das erste Element, auf das in den Suchergebnissen Dein Blick fällt. Er hat direkten Einfluss auf die Ranking-Position. Die Beschreibung hingegen wird durch google vielleicht zu 30 bis 40% so angezeigt, wie Du sie geschrieben hast. Meistens sucht sich Google einen Textabschnitt aus Deiner Website heraus und zeigt diesen Ausschnitt dann an.

Das hat vor allem auch etwas mit verschiedenen Suchintention zu tun, auf die Dein Artikel passt. Die Description ist nur noch zu einem sehr minimalen Prozentsatz ein Kriterium für das Ranking. Ich würde sie trotzdem mit Mühe und Kreativität ausfüllen.

So optimierst Du den Title Tag

  • Ein guter Titel ist kurz und knackig
  • Dein Keyword sollte möglichst am Anfang des Titels stehen
  • Der Titel muss den Inhalt wiedergeben
  • Der Titel sollte neugierig machen und zum Klicken anregen
  • Wichtig ist das, was nach dem Keyword kommt

Jeder schreibt heute sein Keyword in den Title Tag. Damit allein wirst Du nicht mehr. Wichtig ist das, was nach dem Keyword in den Title geschrieben wird. Hier ist Deine Kreativität gefordert. Schau Dir vielleicht mal die ersten Drei Suchergebnisse für Dein Keyword dazu an.

Titel können und müssen sowohl kurz als auch informativ sein. Sollte Google von der Qualität Deines Titels nicht überzeugt sein, dann musst Du mit Title Tag Änderungen durch Google leben. Allerdings kann Google den Title auch auf Basis verschiedener Suchanfragen austauschen, um die Suchintention des Nutzers zu treffen.

So optimierst Du die Meta Description

  • Verwende eher Stichwörter als Sätze. User tendieren dazu, keine Sätze lesen zu wollen
  • Baue Dein Keyword ein
  • Verwende Sonderzeichen oder Symbole. Nur nicht am Ende.

Der Meta-Description Tag wird wahrscheinlich (eher selten) von Google als Teil des Vorschau-Snippets verwendet. Wahrscheinlich bedeutet, dass die Suchmaschine möglicherweise relevantere Teile Deines Beitrags verwendet, um die Suchintention zu treffen.

Solltest Du das feststellen, empfehle ich Dir dringend eine neue Beschreibung zu erstellen, die den Inhalt der Seite und die Suchintention des Besuchers besser trifft. Tauscht Google zu oft Titel oder Beschreibung aus, geht Dein Ranking nach und nach abwärts.

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Nutze alle brauchbaren Google Tools

Das Nutzen von Google Tools kann extreme Vorteile bringen. Google MyBusiness zum Beispiel sollte von jedem lokalen Unternehmen genutzt werden. Dort kann man die so wichtigen Bewertungen sammeln.

Dafür sollte allerdings hochwertiges Bildmaterial hinterlegt, eine gute Beschreibung verfasst und die Kategorien optimal gewählt werden.

Dazu müssen dort ebenfalls alle Standorte hinterlegt werden, das ist extrem wichtig.

Solltest Du jedoch eine redaktionelle Website betreiben, dann tue alles dafür, bei Google News unterzukommen. Das bringt Dir dann richtig Traffic und ist einer der besten SEO Tricks.

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Nutze strukturierte Daten für Deine Suchergebnisse

Die strukturierten Daten oder auch Schema-Markup genannt, helfen der Suchmaschine, Deine Website-Inhalte besser zu erkennen und zu verstehen. Du gibst Google damit explizite Hinweise zur Bedeutung Deines Contents.

Das sagt Google zu den strukturierten Daten:

Strukturierte Daten sind ein standardisiertes Format, mit dem du Informationen zu einer Seite angeben und die Seiteninhalte klassifizieren kannst. Auf einer Rezeptseite beispielsweise können dies Angaben wie die Zutaten, die Garzeiten, die Ofentemperatur oder die Anzahl der Kalorien sein.

Google versteht also Deinen Inhalt besser. Das führt dann zu besseren Ranking-Positionen, wenn die Qualität Deines Contents stimmt. Siehe Punkt 3. Das bevorzugt Format sollte hier JSON sein.

Sehr beliebt ist auch das FAQ-Markup. Am Ende eines Artikels beantwortest Du dabei die drei wichtigsten Fragen aus Deinem Beitrag in sehr kurzer und knackiger Form. Die Antworten kannst Du auf der Seite im einem Accordion verstecken, das sich bei einem Klick auf die Frage öffnet.

Hast Du das getan, muss das FAQ nur noch in den Quellcode der betreffenden Seite eingebaut werden.

Wenn Du ein selbstgehostetes WordPress verwendest, gehst Du so vor:

Zuerst musst Du die Post-ID Deines Artikels oder der Seite herausfinden. Wenn Du den Beitrag bearbeitest, steht die Nummer in der URL oben.

/wp-admin/post.php?post=14694&action=edit

Danach erstellt Du den JSON Code für Dein FAQ. Hier ein Beispiel:

<script type="application/ld+json">
    {
      "@context": "https://schema.org",
      "@type": "FAQPage",
      "mainEntity": [{
        "@type": "Question",
        "name": "What is the return policy?",
        "acceptedAnswer": {
          "@type": "Answer",
          "text": "<p>Most unopened items in new condition and returned within <b>90 days</b> will receive a refund or exchange. Some items have a modified return policy noted on the receipt or packing slip. Items that are opened or damaged or do not have a receipt may be denied a refund or exchange. Items purchased online or in-store may be returned to any store.</p><p>Online purchases may be returned via a major parcel carrier. <a href=http://example.com/returns> Click here </a> to initiate a return.</p>"
        }
      }, {
        "@type": "Question",
        "name": "How long does it take to process a refund?",
        "acceptedAnswer": {
          "@type": "Answer",
          "text": "We will reimburse you for returned items in the same way you paid for them. For example, any amounts deducted from a gift card will be credited back to a gift card. For returns by mail, once we receive your return, we will process it within 4–5 business days. It may take up to 7 days after we process the return to reflect in your account, depending on your financial institution's processing time."
        }
      }, {
        "@type": "Question",
        "name": "What is the policy for late/non-delivery of items ordered online?",
        "acceptedAnswer": {
          "@type": "Answer",
          "text": "<p>Our local teams work diligently to make sure that your order arrives on time, within our normaldelivery hours of 9AM to 8PM in the recipient's time zone. During  busy holiday periods like Christmas, Valentine's and Mother's Day, we may extend our delivery hours before 9AM and after 8PM to ensure that all gifts are delivered on time. If for any reason your gift does not arrive on time, our dedicated Customer Service agents will do everything they can to help successfully resolve your issue.</p><p><a href=https://example.com/orders/>Click here</a> to complete the form with your order-related question(s).</p>"
        }
      }, {
        "@type": "Question",
        "name": "When will my credit card be charged?",
        "acceptedAnswer": {
          "@type": "Answer",
          "text": "We'll attempt to securely charge your credit card at the point of purchase online. If there's a problem, you'll be notified on the spot and prompted to use another card. Once we receive verification of sufficient funds, your payment will be completed and transferred securely to us. Your account will be charged in 24 to 48 hours."
        }
      }, {
        "@type": "Question",
        "name": "Will I be charged sales tax for online orders?",
        "acceptedAnswer": {
          "@type": "Answer",
          "text":"Local and State sales tax will be collected if your recipient's mailing address is in: <ul><li>Arizona</li><li>California</li><li>Colorado</li></ul>"}
        }]
    }
    </script>

Hast Du Dir Dein FAQ erstellt, sollte der Code noch auf Gültigkeit validiert werden. Dafür gibt es einen Schema Markup Validator.

Beispielfunktion: FAQ in den Quelltext der richtigen WordPress URL laden

<?php
/**
 * Beispiel FAQ Code - AB HIER KOPIEREN
 */
function seo_performance_seo_faq() {
    if ( is_page( 14694 ) ) :
?>
<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "https://schema.org/",
  "@type": "FAQPage",
  "mainEntity": [
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Was ist Performance SEO?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Performance SEO ist eine Kombination aus Onpage Suchmaschinenoptimierung, WordPress Performance Optimierung für blitzschnelle Ladezeiten und deutlich messbaren Ergebnissen. Die Maßnahmen dieses Konzeptes sind auf messbare Nutzer-Interaktionen, blitzschnelle Websites und modernster Onpage Optimierung ausgelegt."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Welche Vorteile bietet Dir Performance SEO?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Performance SEO ist ein einzigartiger und moderner Ansatz der Suchmaschinenoptimierung. Der Unterschied zur normalen SEO Optimierung ist der Performance Ansatz. Dabei ziehen wir alle Register, die sich heute in guten Platzierungen in den Rankings auswirken. Dazu sorgen wir für optimale Klickraten, um soviel qualifizierten Traffic wie möglich auf Deine Website zu bringen."
      }
    },
    {
      "@type": "Question",
      "name": "Worum geht es bei Performance SEO?",
      "acceptedAnswer": {
        "@type": "Answer",
        "text": "Bei der Performance SEO geht es nicht nur darum, hervorragende Platzierungen in den Suchergebnissen zu erreichen, sondern vor allem darum, soviel qualifizierten Traffic wie möglich auf die Website zu bekommen. Wir optimieren also nicht nur die Suchergebnisse, sondern vor allem auch die Klickrate auf dieselben. Dazu sind sehr viele Datenerhebungen und Auswertungen nötig. Vor allem auch durch etliche A/B Tests."
      }
    }
  ]
}
</script>    
<?php 
    else: 
    endif;
}
add_action( 'wp_head', 'seo_performance_seo_faq' );

14

Google Ranking verbessern mit Bild-Optimierung

Die Google-Bildersuche ist immer noch ein wunderbares Tool für mehr Besucher. Damit Du mehr Besucher über die Bilder-Suche erhalten kannst, müssen zuerst die Basics stimmen. Stelle sicher, dass Deine sitemap.xml auch eine Bilder-Sitemap enthält. Damit kann Google Deine Bilder schneller und sicherer finden. Ein SEO-Plugin wie zum Beispiel Yoast SEO enthält eine solche Sitemap.

Versuche stets in jedem Beitrag ein passendes, den Inhalt unterstützendes Bild einzufügen. Zum Beispiel eignen sich Screenshots so richtig gut, um eine wundervolle Ergänzung zum geschriebenen Content zu erhalten. Wenn Du etwas erklären möchtest, ist die Verwendung von Grafiken unverzichtbar.

Das beste Bildformat für Webbilder ist mittlerweile das PNG Format. Ich weiß, andere raten Dir zum JPG, aber das hat einen Nachteil: es lässt sich nicht so stark komprimieren. Denn das solltest Du mit jedem Bild machen, bevor Du es in die WordPress-Mediathek hoch lädst.

Nutze hierfür den Online-Dienst TinyPNG, der holt aus Deinen Bildern die maximale Kompression heraus.

Google Ranking optimieren: Bilder optimieren mit TinyPNG

Bilder optimieren mit TinyPNG. PNG-Dateien werden besonders klein komprimiert.

SEO Optimieren mit Bildern: So geht es

Ein Tipp, den Du wahrscheinlich noch nicht kanntest, ist die beschreibende Benennung der Bilder. Das verschafft Dir einen kleinen Vorteil in der Bilder-Suche. So sollte es aussehen:

alt-tag-und-beschriftung-bei-bildern-nutzen.png

Dabei gilt es folgendes zu beachten:

  1. Schreibe die Bildnamen immer klein
  2. Keine Leerzeichen verwenden, stattdessen Bindestriche
  3. Keine Umlaute verwenden. Beispiel: statt ä schreibst Du besser ae

Die weiteren wichtigen Maßnahmen sind der Alternativ-Text (Alt Tag) und die Beschriftung.

Google Ranking verbessern dank Alternativtext und Beschriftung der Bilder

Das Google Ranking verbessern dank Alternativtext und Beschriftung der Bilder

Nutze den Alt-Tag der Bilder und wenn möglich auch die Beschriftung. Im Alternativ-Text sollte Dein Keyword stehen und eine Beschreibung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist. Die Beschriftung erklärt dann den Besuchern genauer, warum Du dieses Bild für wichtig befindest.

Optimal wäre auch die Nutzung der Beschreibung. Die wird zwar nicht im WP-Frontend angezeigt, aber Google kann sie verwerten.

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Google Ranking verbessern mit einer optimalen internen Verlinkung

Man mag es kaum glauben, aber eine optimale interne Verlinkung kann durchaus ein sehr starker SEO-Faktor sein. Je besser die interne Verlinkung ist, desto besser kann Google die Website crawlen und desto besser können User durch Deine Website navigieren.

Alle Seiten Deiner Website sollten mit maximal 4 Klicks erreichbar sein. Dann kann Google die Website besser »verstehen« und die Besucher finden gesuchte Informationen schneller.

Google Ranking verbessern mit der internen Verlinkung

Der Ausgangspunkt der Verlinkung Deiner Unterseiten ist immer Deine Startseite. Die wichtigsten Seiten müssen direkt - nicht über die Navigation - von dieser Seite aus verlinkt werden. Die wichtigsten Seiten sind diejenigen mit dem stärksten Traffic und auch die, die es werden sollen. Verlinke immer aus dem Text heraus und möglichst aus dem oberen Drittel der Website.

Der Linktext ist hierbei immer das Keyword, mit dem die verlinkte Seite ranken soll. Der Linktext ist übrigens der sichtbare Teil eines Links (klar, oder?). Danach nimm Dir die anderen Seiten und Beiträge vor und verlinke sie untereinander. Prüfe dabei gleich, ob die jeweiligen Seiten oder Beiträge Googles Anspruch an die Qualität genügen. Verlinke jedoch nur thematisch passende Seiten.

Backlinks steigern die Sichtbarkeit einer Domain, die interne Verlinkung das Ranking eines Keywords.

Wenn Du einen Blog besitzt, kannst Du Dir auch meinen speziellen SEO-Beitrag dazu durchlesen. Siehe weiterführende Informationen.

SEO optimieren mit einer Breadcrumb-Navigation

Jede Website sollte eine sogenannte Breadcrumb-Navigation - oder auch Brotkrumen-Navigation - haben. Auch damit wird die Verlinkung Deiner Seiten untereinander gestärkt und sie erleichtert Deinen Besuchern die Orientierung. Die User könnten dann zum Beispiel mit nur einem Klick auf die übergeordnete Seite gelangen.

Diese Funktion wird zum Beispiel vom bekannten SEO-Plugin Yoast SEO bereitgestellt. Aber auch viele gute WordPress Themes besitzen diese Funktionalität mittlerweile.

Alles Wichtige nochmals auf einen Blick:

  • Verlinke nur thematisch passende Unterseiten
  • Verlinke stets das Keyword, mit dem die Unterseite ranken soll
  • Kontrolliere alle vorhandenen internen Links auf Fehlerfreiheit.
  • Nutze eine Breadcrumb Navigation

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Bessere Ranking erreichen mit der Core Web Vitals Optimierung

Die meisten Suchanfragen an die Google-Suche kommen heute bereits über die Smartphones. Daher bewertet Google die mobile Smartphone-Anzeige Deiner Website sehr genau. Schnelle Websites werden dabei im mobilen Index besser gerankt als langsamere. Um allen Webmastern einen Anhaltspunkt zu geben, wie man seine Website auf die mobilen Anforderungen der Suchmaschine optimieren kann, hat Google die Core Web Vitals Kennzahlen eingeführt.

Die Core Web Vitals setzen sich aus drei Faktoren zusammen:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Wie lange dauert es, bis der Hauptinhalt für den Benutzer sichtbar ist? Google erwartet Ladezeiten von unter 2,5 Sekunden.
  • First Input Delay (FID): Wie schnell kann ein User mit der Webseite interagieren? Wie lange dauert es zum Beispiel, bis die Seite reagiert, wenn ein Button angeklickt wird? Google möchte Zeiten von unter 100 Millisekunden sehen.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Wie weit verschiebt sich der Content während des Ladens nach unten? Der Idealwert liegt laut Google bei 0,1 oder niedriger.

Suchmaschinenoptimierung kostenlos auf die Core Web Vitals

Bevor Du mit der SEO Optimierung für die neuen Kennzahlen beginnen kannst, musst Du zuerst Den Ausgangszustand kennen. Dieser bildet dann die Basis für die weiteren Maßnahmen. Teste Deine Website nacheinander in allen drei kostenlosen Google SEO Tools und speichere die Ergebnisse, damit Du nach dem SEO Optimieren Vergleichswerte hast.

Denn Du musst ja schliesslich sehen können, ob sich etwas verbessert hat.

Ist deine Webseite für Mobilgeräte optimiert?

Test bestanden. Die Website ist für mobile Geräte optimiert. Jetzt kann es weiter gehen.

Test bestanden. Die Website ist für mobile Geräte optimiert. Jetzt kann es weiter gehen.

Das ist der erste Test und auch der wichtigste. Sollte Deine Website bei diesem Test durchfallen und nicht für Mobilgeräte optimiert sein, solltest Du dringend daran arbeiten. Ein anderes WordPress Theme wird dieses Problem beheben können.

Erst bei einem positiven Ergebnis kannst Du fortfahren.

Die PageSpeed Insights Auswertung

Lass Das Tool durchlaufen und schaue Dir im Anschluss die mobilen Werte an. Nur die zählen letztendlich.

Diese Website unseres Kunden zeigt ein hervorragendes Ergebnis. Den grünen Bereich werden nur sehr reduzierte und einfach aufgebaute Websites erreichen können.

Diese Website unseres Kunden zeigt ein hervorragendes Ergebnis. Den grünen Bereich werden nur sehr einfach aufgebaute Websites erreichen können.

Solltest Du mit Deinem Ergebnis im roten oder niedrigen gelben Bereich (unter 70) liegen, besteht Handlungsbedarf. Bei Werten ab 70 ist bereits alles wie es sein sollte. Bessere Werte im grünen Bereich werden nur sehr schwer erreicht.

Test my Site with Google - wie schnell lädt Deine Seite auf einem Smartphone?

Hier geht es nur um die reine Ladezeit auf einem Smartphone unter einer 4G / LTE Verbindung. Dieser Test ist sehr wichtig! Denn bei Ladezeiten über 3 Sekunden wirst Du sehr viele Besucher verlieren. Niemand mag lange Ladezeiten, besonders nicht auf dem Smartphone. Je schneller Deine Seite lädt, desto besser.

Diese Website braucht nur 1,7 Sekunden, um auf einem Smartphone vollständig geladen zu sein.

Diese Website braucht nur 1,7 Sekunden, um auf einem Smartphone vollständig geladen zu sein. Ein hervorragendes Ergebnis!

Die Ladezeit sollte möglichst die 2,5 Sekunden nicht übersteigen. Alles über 3 Sekunden ist lahm und erfordert Deine sofortige Aufmerksamkeit.

Warum ist die Ladezeit so wichtig?

  • Längere Seitenladezeiten wirken sich erheblich auf die Absprungrate aus. Beispiel: Wenn sich die Seitenladezeit von 1 auf 3 Sekunden erhöht, steigt die Absprungrate um 32 %.
  • Erhöht sich die Seitenladezeit von 1 auf 6 Sekunden, steigt die Absprungrate um 106 %.

Google Ranking verbessern mit der Optimierung auf die Core Web Vitals. Das ist zu tun

Du hast jetzt die Ausgangslage festgestellt und kannst mit der Optimierung beginnen. Aber es gibt auch Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten:

Die Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Optimierung

  • Das Webhosting
    Die absolute Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Core Web Vitals Optimierung. Shared Hosting mit einfachen und günstigen Webhosting-Paketen sind einfach nicht ausreichend genug. Eine WordPress-Website benötigt viel Power, wenn sie schnell sein soll. Eigene vServer mit SSD und mindestens 8GB RAM + min. 4 CPU Kernen sollten es schon sein. Zum Beispiel der Reseller Pro Server von hostNET.
  • Die WordPress Themes (Avada, Enfold, Divi)
    Sollten die Entwickler der beliebtesten Premium-Themes Avada, Enfold und Divi nicht umdenken und ihre völlig überfrachteten Themes an die neuen Gegebenheiten anpassen, muss auf ein sehr viel schlankeres Theme gewechselt werden. Keines der obigen Themes wird je die Vorgaben erfüllen können, weil zum Teil 100 (!) und mehr Dateien geladen werden. Was auf dem Desktop schnell lädt, braucht auf dem Smartphone eine Ewigkeit.
  • Die WordPress Plugins ausmisten
    WordPress ist unter anderem so beliebt, weil man die Funktionen mit einer Unmenge an Plugin schnell und einfach erweitern kann. Allerdings macht jedes zusätzliche Plugin die Seite langsamer. Du brauchst nicht für jede Sache ein Plugin. Nur die absolut allernötigsten sollten eingesetzt werden. Ohne ein kräftiges Ausmisten wird es nicht gehen. Das werden Dir die nackten Zahlen sehr schnell klarmachen.
Kümmere Dich zuerst um die Grundvoraussetzungen. Stimmen die nicht, wird es definitiv kein gutes Ergebnis geben.

Google Ranking optimieren: Die Ansatzpunkte für deutliche Verbesserungen

  1. Optimiere die Bilder. Schneide sie auf max. doppelte Abmessungen zu und nutze TinyPNG vor jedem Upload.
  2. Nutze nur die wirklich nötigen Plugins. Verzichte auf Slider und Spielereien
  3. Verbanne Facebook von Deiner mobilen Seite. Nutze eher einen statischen Link zu Deiner Facebook-Seite.
  4. Nutze ein Theme, das nur die Dateien verlinkt, die es unbedingt benötigt. (Impreza zum Beispiel)
  5. Blende Bilder aus, die nicht für den Content nötig sind und nicht in die Google-Bildersuche sollen
  6. Kombiniere CSS und JavaScript-Dateien und komprimiere sie (Autoptimize Plugin)
  7. Hindere CSS und JavaScript am Laden, das nicht benötigt wird (mit Perfmatters, siehe Punkt 11)
  8. Nutze das defer Attribut für JavaScript, definitiv für Google Analytics / Tag Manager
  9. Reduziere Page Size und die Anzahl der Requests
  10. Optimiere die Serverantwortzeit
  11. Nutze das Premium Plugin Perfmatters für mehr Speed
  12. Oder: versuche es mit einer AMP-Version

17

Moderne Bildformate und Caching nutzen

Nutze das WebP-Bildformat

Liefere Deine Bilder im WebP-Format an die Browser aus. WebP Bilder haben im Schnitt 30% weniger Dateigröße als andere Bildformate. Dafür benötigst Du das Premium-Plugin Optimus HQ. Es kostet nur 29 USD pro Jahr. Mit dem Bulk-Optimizer kannst Du all Deine Bilder auf einmal in das WebP-Format umwandeln lassen. Dazu benötigst Du noch das kostenlose Plugin Cache Enabler, um die Bilder auszuliefern.

Nutze Browser-Caching und Komprimierung

Eine Website, die einen Cache verwendet, ist deutlich schneller. Nutze hier unbedingt das Plugin Cache Enabler, denn es kann die WebP-Formate ausliefern. Das können andere Plugins meistens nicht.

Cache Enabler ist ein einfaches aber leistungsfähiges WordPress-Caching-Plugin, das leicht zu bedienen ist, nur minimale Konfiguration erfordert und vor allem die Leistung der Website, für eine schnellere Ladezeit, verbessert. Es erstellt statische HTML-Dateien von Frontend-Seiten und speichert sie auf der Festplatte des Servers. Auf diese Weise können statische HTML-Dateien ausgeliefert werden, anstatt Seiten spontan zu erstellen, wodurch ressourcenintensive Backend-Prozesse des WordPress-Kerns, der Plugins und der Datenbank vermieden werden.
- Quelle: https://de.wordpress.org/plugins/cache-enabler/

Nutze Gzip Komprimierung in der .htaccess Datei

# ----------------------------------------------------------------------
# | Compressing and Caching - Version 2020                                                    |
# ----------------------------------------------------------------------

# Serve resources with far-future expires headers.
#
# (!) If you don't control versioning with filename-based
# cache busting, you should consider lowering the cache times
# to something like one week.
#
# https://httpd.apache.org/docs/current/mod/mod_expires.html

<IfModule mod_expires.c>
    ExpiresActive on
    ExpiresDefault                                      "access plus 1 month"

  # CSS
    ExpiresByType text/css                              "access plus 1 year"

  # Data interchange
    ExpiresByType application/atom+xml                  "access plus 1 hour"
    ExpiresByType application/rdf+xml                   "access plus 1 hour"
    ExpiresByType application/rss+xml                   "access plus 1 hour"

    ExpiresByType application/json                      "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType application/ld+json                   "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType application/schema+json               "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType application/vnd.geo+json              "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType application/xml                       "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType text/xml                              "access plus 0 seconds"

  # Favicon (cannot be renamed!) and cursor images
    ExpiresByType image/vnd.microsoft.icon              "access plus 1 week"
    ExpiresByType image/x-icon                          "access plus 1 week"

  # HTML - No Caching
    ExpiresByType text/html                             "access plus 0 seconds"

  # JavaScript
    ExpiresByType application/javascript                "access plus 1 year"
    ExpiresByType application/x-javascript              "access plus 1 year"
    ExpiresByType text/javascript                       "access plus 1 year"

  # Manifest files
    ExpiresByType application/manifest+json             "access plus 1 week"
    ExpiresByType application/x-web-app-manifest+json   "access plus 0 seconds"
    ExpiresByType text/cache-manifest                   "access plus 0 seconds"
    
# Update 2020: Google recommendation: cache duration increased to 1 year
# @see: https://web.dev/uses-long-cache-ttl/    

  # Media files
    ExpiresByType audio/ogg                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/bmp                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/gif                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/jpeg                            "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/png                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/svg+xml                         "access plus 1 year"
    ExpiresByType image/webp                            "access plus 1 year"
    ExpiresByType video/mp4                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType video/ogg                             "access plus 1 year"
    ExpiresByType video/webm                            "access plus 1 year"

  # Web fonts

    # Embedded OpenType (EOT)
    ExpiresByType application/vnd.ms-fontobject         "access plus 1 year"
    ExpiresByType font/eot                              "access plus 1 year"

    # OpenType
    ExpiresByType font/opentype                         "access plus 1 year"

    # TrueType
    ExpiresByType application/x-font-ttf                "access plus 1 year"

    # Web Open Font Format (WOFF) 1.0
    ExpiresByType application/font-woff                 "access plus 1 year"
    ExpiresByType application/x-font-woff               "access plus 1 year"
    ExpiresByType font/woff                             "access plus 1 year"

    # Web Open Font Format (WOFF) 2.0
    ExpiresByType application/font-woff2                "access plus 1 year"

  # Other
    ExpiresByType text/x-cross-domain-policy            "access plus 1 week"
</IfModule>

<IfModule mod_deflate.c>
# Insert filters / compress text, html, javascript, css, xml:
AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/css
AddOutputFilterByType DEFLATE text/vtt 
AddOutputFilterByType DEFLATE text/x-component
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xhtml+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/js
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-httpd-php
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-httpd-fastphp
AddOutputFilterByType DEFLATE application/atom+xml 
AddOutputFilterByType DEFLATE application/json
AddOutputFilterByType DEFLATE application/ld+json 
AddOutputFilterByType DEFLATE application/vnd.ms-fontobject 
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-font-ttf
AddOutputFilterByType DEFLATE application/font-woff2
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-font-woff
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-web-app-manifest+json font/woff
AddOutputFilterByType DEFLATE font/woff 
AddOutputFilterByType DEFLATE font/opentype
AddOutputFilterByType DEFLATE image/svg+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE image/x-icon 

# Exception: Images
SetEnvIfNoCase REQUEST_URI \.(?:gif|jpg|jpeg|png|svg)$ no-gzip dont-vary

# Drop problematic browsers
BrowserMatch ^Mozilla/4 gzip-only-text/html
BrowserMatch ^Mozilla/4\.0[678] no-gzip
BrowserMatch \bMSI[E] !no-gzip !gzip-only-text/html

# Make sure proxies don't deliver the wrong content
Header append Vary User-Agent env=!dont-vary
</IfModule>

#Alternative caching using Apache's "mod_headers", if it's installed.
#Caching of common files - ENABLED
<IfModule mod_headers.c>
<FilesMatch "\.(ico|pdf|flv|swf|js|css|gif|png|jpg|jpeg|txt|woff2|woff)$">
Header set Cache-Control "max-age=31536000, public"
</FilesMatch>
</IfModule>

<IfModule mod_headers.c>
  <FilesMatch "\.(js|css|xml|gz)$">
    Header append Vary Accept-Encoding
  </FilesMatch>
</IfModule>

# Set Keep Alive Header
<IfModule mod_headers.c>
    Header set Connection keep-alive
</IfModule>

# If your server don't support ETags deactivate with "None" (and remove header)
<IfModule mod_expires.c> 
  <IfModule mod_headers.c> 
    Header unset ETag 
  </IfModule> 
  FileETag None 
</IfModule>

<IfModule mod_headers.c>
<FilesMatch ".(js|css|xml|gz|html|woff|woff2|ttf)$">
Header append Vary: Accept-Encoding
</FilesMatch>
</IfModule>

Du kannst auch meine seit 10 Jahren weiterentwickelte .htaccess Datei für WordPress nutzen. Dann ist Deine Website nicht nur schnell, sondern auch sicher!

Fazit zum Google Ranking verbessern

Wenn Du all diese Bereiche erfolgreich abgearbeitet hast, dann steht einem besseren Ranking bei Google nichts mehr im Weg. Dann musst Du nur noch Geduld haben, denn nichts in der Suchmaschinenoptimierung geht schnell. Du musst mindestens drei Monate abwarten, bevor sich gute Ergebnisse einstellen können. Natürlich hängt die Zeitdauer auch mit dem Wettbewerb der einzelnen Keywords zusammen. Wenig Wettbewerb kann bereits nach 3 Monaten Top-5 Platzierungen erreichen, bei großem Wettbewerb kann das aber auch über ein Jahr Zeit in Anspruch nehmen. Für weitere SEO Tipps abonniere unseren Blog.

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Andreas Hecht

Der Autor: Andreas Hecht

Andreas ist der Gründer und CEO der SEO Agentur Hamburg und Experte für Suchmaschinenoptimierung und WordPress Entwicklung.

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